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Dezimiertes Landesligateam verliert gegen starke Chemnitzer

Mit nur vier Athleten trat die KG Görlitz-Eibau zum zweiten Kampftag in der Landesliga an. Der Teamchef musste ein Großteil seiner Mannschaft an den Bundesligasechser abstellen. Somit war gegen die komplette Chemnitzer Riege kein Punktgewinn drin. Die Gäste siegten klar und deutlich mit 383,0 zu 124,7 Punkten. Trotz der klaren Ausgangsposition zeigten sich alle vier Athleten in guter Form und mit nur drei ungültigen Versuchen bei 24 Hebungen war letztendlich auch der Teamchef zufrieden.

Ergebnisse:

NameKGReißenStoßenPunkte
Vanessa Kubelka68,6 kg48 kg60 kg38,0 Pkt.
Nancy Ludwig61,2 kg57 kg70 kg72,0 Pkt.
Eric Heller80,3 kg72 kg95 kg14,7 Pkt.
Tom-Luca Richter64,9 kg43 kg55 kg0,0 Pkt

Die Kampfgemeinschaft Görlitz-Zittau kann doch noch siegen

Gleich die komplette Staffel der 2. Bundesliga Nordost war am Sonnabend zu Gast in Görlitz. In der Flora behauptete sich der Spitzenreiter AC Potsdam mit Mannschaftbestleistung (544,3 Pkt.) vor den Gastgebern (376,0 Pkt. und den stark ersatzgeschwächten Empor-Stemmern (264,8 Pkt.) aus Berlin.

Mit dem Ausfall von Jaroslaw Samoraj schwanden bei der KG jegliche Hoffnungen auf einen Doppelsieg in diesem Dreierduell. Teamchef Jörg Scholze musste notgedrungen auf die etablierten Heber der Landesligamannschaft zurückgreifen und so kamen die Geschwistermädchen Anna-Maria und Maria-Luise zu ihrem zweiten Bundesligaeinsatz in dieser Saison. Auch Mastersheber Holger Worm und der Teamchef selbst standen nicht zur Verfügung und so ging eine sehr junge Stemmertruppe an den Start. Als erstes durfte Sandra Martin ihr Können unter Beweis stellen. Respekt vor der Leistung der 29-jährigen Chemnitzerin. Seit langer Zeit brachte die Deutsche Vizemeisterin der Klasse bis 48 kg alle ihr sechs Versuche gültig in die Wertung und erzielte mit 85,0 Punkten das stärkste Einzelresultat der Gastgeber. Schon nach den ersten Reißversuchen setzten sich die Potsdamer vom Rest des Feldes ab. Somit konzentrierte sich die Kampfgemeinschaft auf das Duell gegen den SV Empor Berlin. Da die Hauptstädter mit nur fünf Athleten anreisen konnten, war auch in diesem Zweikampf schnell der Sieger ermittelt. Von Versuch zu Versuch baute die Kampfgemeinschaft die Führung aus und lag schon nach dem reißen mit gut 50 Punkten vor den Berlinern. Erstmals in seiner jungen Heberkarriere brachte der Görlitzer Odin Franke die magische Last von 100 kg im Reißen zur Hochstrecke.

Nach dem die Punkte schon nach dem Reißen verteilt waren, fehlte es im Stoßen an der nötigen Spannung, aber dennoch kämpfte jeder Heber um seine eigenen persönlichen Bestwerte. Knapp scheiterte Dominik Scholz im letzten Stoßversuch an der neuen Bestleistung von 83 kg. Neben Sandra Martin kam auch Maria-Luise Weisbach ohne Fehler durch den Wettkampf und steuerte 60,0 Punkte zum Mannschaftsergebnis bei. Mit dem 3:0 Sieg gegen Empor Berlin verlässt die Kampfgemeinschaft das Tabellenende und kletterte zum Jahreswechsel auf den zweiten Platz in der Staffel Nordost.

Ergebnisse:

NameKGReißenStoßenPunkte
Sandra Martin50,5 kg50 kg68 kg85,0 Pkt.
Dominik Scholz56,8 kg63 kg80 kg55,0 Pkt.
Maria-Luise Weisbach69,661 kg71 kg60,0 Pkt.
Philipp Buschek81,8 kg113 kg135 kg84,4 Pkt.
Anna-Maria Weisbach82,5 kg61 kg83 kg56,0 Pkt.
Odin Franke89,7 kg100 kg115 kg35,6 Pkt.

Tabelle:

 VereinMax.Punkte
1.AC Potsdam544.312 : 0
2.KG Görlitz-Zittau416.34 : 8
3.SV Empor Berlin451.82 : 10

Ergebnisse Internationale Deutsche Meisterschaft 2015 in Frankfurt/Oder

NameJahrgangKörpergewichtReißenStoßenZweikampfPlatz
Odin Franke1998 schwer87,8 kg95 kg115 kg210 kg8. Platz
Eric Heller2000 schwer81,0 kg71 kg (BL)100 kg (BL)171 kg (BL)7. Platz
Anna-Maria Weisbach199982,8 kg58 kg83 kg141 kg6. Platz
Maria-Luise Weisbach200068,9 kg60 kg70 kg130 kg5. Platz

(BL = Bestleistung)

Doppelter Kampftag in der Flora

Gleich zu zwei Kämpfen müssen die Gewichtheber des NSAC Görlitz am Sonnabend, den 5.12.2015 vor heimischer Kulisse antreten. Ab 13 Uhr empfängt in der Landesliga Sachsen die KG Görlitz-Eibau die zweite Vertretung des Chemnitzer AC. Nach dem ersten Kampftag, den beide Teams mit 3:0 für sich entscheiden konnten, ist dieser Kampf bereits richtungsweisend zum Einzug in das Landesligafinale im Frühjahr nächsten Jahres.

Ab 16 Uhr betreten dann die Zweitligaheber der KG Görlitz-Zittau die Wettkampfbühne im Sportzentrum Flora. Nach dem nicht ganz geglückten Saisonstart mit nur einem Punkt aus zwei Kämpfen, hofft Teamchef Jörg Scholze nun auf den ersten Sieg. Mit von der Partie wird auch der polnische Nationalheber Jaroslaw Samoraj sein, der leider auf Grund einer Verletzung in den ersten beiden Kämpfen pausieren musste. Zum dritten Kampftag sind gleich zwei Teams in Görlitz zu Gast. Sowohl der AC Potsdam als auch der SV Empor Berlin werden die Gegner sein. Somit haben die Gastgeber die Chance gleich auf einen doppelten Sieg an diesem wichtigen Wettkampftag. Bei optimalen Wettkampfverlauf könnte die Kampfgemeinschaft sogar die Tabellenführung in der Staffel Nordost übernehmen. (hen)

Sonnabend, 5.12.15 - 13 UhrLandesliga SachsenKG Görlitz-Eibau vs. Chemnitzer AC II
Sonnabend, 5.12.15 - 16 Uhr2. Bundesliga NordostKG Görlitz-Zittau vs. AC Potsdam vs. SV Empor Berlin

Eric Elsner überzeugt beim DGJ-Pokal

Am Wochenende war die vogtländische Kleinstadt Rodewisch Gastgeber für den Deutschen Gewichtheber Jugend Pokal 2015. Mit fast 90 Teilnehmern aus zehn Bundesländern war diese Meisterschaft sehr gut besucht. Im starken Teilnehmerfeld des Jahrganges 2002 überzeugte der Görlitzer Eric Elsner mit Platz fünf von 16 Startern.

Nach dem Gewichtheben mit fünf neuen persönlichen Bestwerten (70 kg im Reißen/85 kg im Stoßen) lag Eric noch auf einem verheißungsvollen Podestplatz. Im anschließenden athletischen Vierkampf waren aber seine Kontrahenten etwas stärker wie der 69,2 kg schwere Neißestädter und so musste sich Eric am Ende ganz knapp mit dem fünften Platz zufriedengeben. Mit gut achtzig Punkten Vorsprung sicherte sich der Chemnitzer Richard Schönherr (624,71 Pkt.) souverän den Sieg. Platz zwei für Maximilian Bröse aus Berlin (543,97 Pkt.) und Platz fünf für Eric Elsner (540,14 Pkt.) trennten am Ende nur etwas mehr als drei Punkte. Bei den gleichzeitig ausgetragenen Deutschen Meisterschaften für Länderauswahlmannschaften behauptete sich der Freistaat Sachsen vor den Thüringern. (hen)

Die Kampfgemeinschaft erkämpft sich in Berlin den ersten Punkt

Die Hiobsbotschaft kam am Mittwochabend, als der polnische Gastheber Jaroslaw Samoraj, der bei den polnischen Meisterschaften noch einen glänzenden Auftritt hinlegte, seinen geplanten Einsatz auf Grund einer Verletzung kurzfristig absagen musste. Somit rückte der erste Saisonsieg der Kampfgemeinschaft Görlitz-Zittau in weite Ferne. Aber zumindest der Punktgewinn im Reißen munterte die Stimmung von Teamchef Jörg Scholze etwas auf.

Sehr nervös begann der Kampf in der Bundeshauptstadt. Sandra Martin legte gleich zweimal ihre Anfangslast von 46 Kilo weg und erst nach dem dritten Anlauf brachte sie die 46 Kilo in die Wertung und danach atmeten auch ihre Teamkollegen mächtig auf. Von der Nervosität ließ sich leider auch Nadine Kraft anstecken und scheiterte nach ihrem ersten Versuch an 48 Kilo gleich zweimal an den 51 Kilo. Besser in Form zeigten sich Philipp Buschek und Teamchef Jörg Scholze die jeweils drei gültige Versuche im Reißen in die Wertung brachten. Zittern um den ersten Punktgewinn war bis zum letzten Reißversuch angesagt. Der Berliner Patrick Bestehorn ließ zweimal die zum Sieg nötigen 120 Kilo auflegen, aber scheiterte beide Male an dieser Last. So gewann die Kampfgemeinschaft knapp aber verdient mit 149,5 zu 146,1 Punkten das Reißen.

Obwohl sich die sechs Athleten der Kampfgemeinschaft nur zwei ungültige Versuche im Stoßen leisteten, drehten die Hauptstädter in der zweiten Disziplin den Spieß rum und gewannen das Stoßen mit 305,7 zu 266,5 Punkten. Mit jeweils sechs gültigen Versuchen stachen Philipp Buschek und Jörg Scholze aus dem Team hervor, aber am Ende hatten die Berline das bessere Ende für sich. Nun gibt es auf Grund der anstehenden Weltmeisterschaft eine vierwöchige Wettkampfpause, die von den Athleten genutzt wird sich intensiv auf den bevorstehenden wichtigen Dreierkampf gegen Berlin und Potsdam vorzubereiten. Teamchef Jörg Scholze hofft natürlich dann auf den Einsatz von Jaroslaw Samoraj, der auch im polnischen Olympiateam für Rio 2016 steht, um wichtige Punkte zur Finalteilnahme der zweiten Liga einzufahren. (hen)

Ergebnisse:

NameKGReißenStoßenPunkte
Nadine Kraft48,8 kg48 kg66 kg83,0 Pkt.
Sandra Martin49,9 kg46 kg65 kg79,0 Pkt.
John Frenz69,2 kg90 kg113 kg70,0 Pkt.
Philipp Buschek83,3 kg114 kg136 kg83,4 Pkt.
Jörg Scholze85,3 kg106 kg125 kg60,4 Pkt.
Odin Franke86,9 kg99 kg115 kg40,2 Pkt.

Der erste Saisonsieg soll her

Am Sonnabend gastiert die KG Görlitz-Zittau im zweiten Kampftag der 2. Bundesliga beim SV Empor Berlin. Ziel ist dieses Mal ganz klar drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Da Berlin im ersten Kampf mit 414 Punkten auch keinen Premium-Start erwischt hat und die Kampfgemeinschaft dieses Mal auf den polnischen Gastheber Jaroslaw Samoraj zurückgreifen kann, sollte das eine lösbare Aufgabe sein. (hen)

Nadine Kraft sammelt Medaillen bei der Deutschen Meisterschaft

In Chemnitz fanden in diesem Jahr die Deutschen Meisterschaften im Gewichtheben statt. Leider musste die zweifache Olympiateilnehmerin Julia Schwarzbach kurzfristig auf Grund eines Magen-Darm-Virus ihre Titelverteidigung absagen, aber die erst 16-jährige Görlitzerin Nadine Kraft erkämpfte sich gleich zwei Medaillen.

Bereits am Freitagnachmittag kam die Entscheidung in der Gewichtsklasse bis 53 Kilo zu Austragung. Im Chemnitzer „Haus des Gastes“ entwickelte sich ein spannender Kampf um die Medaillen, auch ohne der favorisierten Julia Schwarzbach. Die Gunst der Stunde nutze die Meißnerin Gerit Janta und sicherte sich mit 127 Kilo im Zweikampf den Deutschen Meistertitel bei den Senioren und Junioren. Nadine kämpfte gleich gegen drei Kontrahenten um einen Platz auf dem Podest. Mit der Einstellung ihrer persönlichen Bestleistung von 52 Kilo im Reißen legte sie den Grundstein für einen erfolgreichen Auftritt bei den Deutschen Titelkämpfen. Im Stoßen folgten zwei weitere gültige Versuche mit 62 und 65 Kilo, aber im letzten Anlauf fehlten dann die nötige Beinkraft um die aufgesteckten 67 Kilo zu bewältigen. Da aber auch ihre Konkurrentinnen nicht ohne Fehler blieben, freute sich Nadine bei der anschließenden Siegerehrung riesig über die Silbermedaille bei den Juniorinnen und die Bronzemedaille bei den Seniorinnen.

Am zweiten Wettkampftag durfte dann Anna-Maria Weisbach ihr Können unter Beweis stellen. In der Klasse über 75 Kilo meisterte Anna-Maria alle drei Reißversuche ohne Fehler und bewältigte 61 Kilo im dritten Versuch. Bei 80 Kilo im ersten Stoßversuch zog sie sich leider eine leichte Schulterverletzung zu und musste auf ihre weiteren Versuche verzichten. Mit 141 Kilo im Zweikampf war sie am Ende der Meisterschaft aber viertbeste Juniorin in ihrer Gewichtsklasse. (hen)

Ergebnisse:

Nadine Kraft50,4 kg52 kg65 kg117 kg2. Platz Juniorinnen3. Platz Seniorinnen
Anna-Maria Weisbach83,0 kg61 kg80 kg141 kg4. Platz Juniorinnen8. Platz Seniorinnen

Saison-Start ohne Punkte aber mit Perspektive

Knapp vier Wochen nach der Sommerpause und eine Woche nach den Sachsenmeisterschaften, kam es am 26.09. zur ersten Begegnung der KG Görlitz/Zittau in der 2. Gewichtheber-Bundesliga. Dabei soll nach dem Abstieg in der Saison 2014/2015 der direkte Wieder-Aufstieg angegangen werden. Nach Abgang von Leistungsträger Björn Hertrampf und Verletzung des Görlitzer Aushängeschilds Mathias Baier, gilt es aus der Not eine Tugend zu machen und in dieser Saison vor allem dem lokalen Nachwuchs Chancen einzuräumen sich zu präsentieren und eine neue erfolgreiche Ära des Hantelsports einzuläuten.

Zu Gast war an dem Abend der AC Potsdam, der in der Staffel als härtester Gegner im Kampf um einen Aufstiegsplatz einzuschätzen ist.

Im Reissen traten für die KG mit Nadine Kraft, Maria-Luise Weissbach und John Frenz gleich 3 Nachwuchssportler an die Hantel und alle drei zeigten jeweils 3 gültige Versuche. Die erste Teildisziplin komplettierten Sandra Martin, Philipp Buschek und Holger Worm. Letzterer ist erst eine Woche zuvor Vize-Weltmeister der Masters in Finnland geworden. Die Potsdamer Gäste waren lange Zeit in Schlagdistanz, konnten allerdings mit ihrer Routine punkten und gewannen das Reissen knapp mit 21Punkten Vorsprung.

Im Stoßen durften sich zwei weitere neue Gesichter aus den eigenen Reihen dem heimischen Publikum präsentieren. Anna-Maria Weissbach ersetzte Ihre Schwester im Stoßen, John Frenz, der als Sport-Schüler des GAV Zittau in Chemitz trainiert, machte Platz für Domink Scholz. Die neue Herausforderung schien allen Flügel zu verleihen. Jeder Jugendliche der Veranstaltung ging über die geplante Leistung von Mannschaftsleiter Jörg Scholze hinaus und steigerte sich bis zum letzten Versuch. Dominik stellte sogar seine Bestleistung ein, Philipp ließ im letzten Versuch der Veranstaltung 134kg auflegen und vergab nur knapp. Leider reichte der Trainingsstand nicht aus um den AC Potsdam ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. So muss die KG im ersten Wettkampf der Saison zwar eine Niederlage einstecken, kann aber zuversichtlich auf die nächsten Wettkämpfe blicken, bei denen der Heber-Nachwuchs als auch die Stützen der letzten Jahre, sich sehr sicher noch deutlich steigern werden. Umso interessanter wird daher der nächste Heimwettkampf am 05.12. in der Flora in Görlitz, bei der erneut der AC Potsdam und auch der SV Empor Berlin Gegner der KG sein werden.

NameKörpergewichtReißenStoßenZweikampfPunkte
Nadine Kraft49,352 kg64 kg116 kg84,0 Pkt.
Sandra Martin49,748 kg66 kg114 kg82,0 Pkt.
Dominik Scholz57,7---85 kg--39,0 Pkt.
Maria-Luise Weisbach66,253 kg------20,0 Pkt.
John Frenz69,288 kg------21,5 Pkt.
Anna-Maria Weisbach80,7---80 kg---37,0 Pkt.
Holger Worm81,0102 kg120 kg222 kg60,0 Pkt.
Philipp Buschek83,6110 kg130 kg240 kg72,8 Pkt.

Die Kampfgemeinschaft Görlitz-Zittau startet in die neue Saison

Am Sonnabend, um 16 Uhr fällt im Sportzentrum Flora der Startschuss für die neue Gewichthebersaison. Nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga müssen die Stemmer von Neiße und Mandau nun den Kampf in der Staffel Nordost mit dem AC Potsdam und dem SV Empor Berlin aufnehmen.

Nach dem Weggang von Björn Hertrampf (Wechsel zum SSV Samswegen 1. Liga) setzt der Teamchef Jörg Scholze vor allem auf den eigenen Nachwuchs. So werden neben Nadine Kraft (Deutsche Meisterin), auch die Geschwister Anna-Maria Weisbach (3. Deutsche Meisterschaft) und Maria-Luise Weisbach ihre Einsatzchancen bekommen. Neu im Bundesligateam ist das Zittauer Talent John Frenz, der gleich im ersten Wettkampf zum Einsatz kommen wird. Erst zu Beginn der Rückrunde im Januar 2016 könnte Mathias Baier wieder das Team verstärken. Er laboriert noch an einer Schulterverletzung, die er sich bei einer seiner Motorradausflüge zuzog.

In der Staffel Nordost gehen leider nur drei Mannschaften an den Start. So wird es im Jahresverlauf nun mehrfach zu den gleichen Begegnungen zwischen Görlitz, Potsdam und Berlin kommen. Da aber alle drei Teams ein fast identisches Leistungsvermögen aufweisen, ist für Spannung auf alle Fälle gesorgt. Der Staffelsieger bestreitet am 7. Mai 2016 dann das Finale mit den Staffelsiegern Südwest und Mitte. Die beiden besten Teams des Finales sichern sich dann den direkten Aufstieg in die 1. Bundesliga. Für den KG-Teamchef ist das Ziel klar. „Wir wollen ins Finale, aber bis dahin ist es ein weiter Weg mit sechs spannenden Kämpfen. Unser polnische Gastheber Jaroslaw Samoraj steht uns auch wieder zur Verfügung, wird aber auf Grund seiner internationalen Verpflichtungen nicht alle Kämpfe bestreiten können.“ (hen)

Das Aufgebot der KG Görlitz-Zittau:

  • Mathias Baier
  • Philipp Buschek
  • John Frenz
  • Nadine Kraft
  • Sandra Martin
  • Jaroslaw Samoraj
  • Dominik Scholz
  • Anna-Maria Weisbach
  • Maria-Luise Weisbach
  • Holger Worm
  • Teamchef: Jörg Scholze

Ansetzungen:

26.09.2015 AC Potsdam (Heim)
17.10.2015 kampffrei
07.11.2015 SV Empor Berlin (Auswärts)
05.12.2015 AC Potsdam und SV Empor Berlin (Heim)
30.01.2015 AC Potsdam (Auswärts)
13.02.2016 kampffrei
05.03.2016 SV Empor Berlin (Heim)
02.04.2016 AC Potsdam und SV Empor Berlin (Auswärts)

Medaillenregen für NSAC-Heber

Mit drei Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille sowie zahlreichen persönlichen Bestleistungen unterstrichen die Görlitzer Gewichtheber bei den Sachsenmeisterschaften vor heimischer Kulisse ihr Können. Gleich zu Beginn des achtstündigen Wettkampfes gab es Edelmetall für die Gastgeber. In der Klasse bis 94 Kilo (Jugend männlich) bot Odin Franke eine fehlerfreie Leistung. Mit 85 Kilo im Reißen und 110 Kilo im Stoßen erkämpfte er sich hinter Florian Hartenberger (Rodewisch) und Jonas Irrgang (Meißen) die Bronzemedaille. In der zweiten Gruppe des Tages durften dann die Damen ihren Wettkampf absolvieren. Die jüngste NSAC-Dame, Maria-Luise Weisbach (2000), blieb ebenfalls ohne Fehlversuch und gewann in der Klasse bis 69 Kilo die Goldmedaille. Ihre eine Jahr ältere Schwester, Anna-Maria, trägt seit Sonnabend den Titel Sachsenmeisterin 2015 in der Klasse über 69 Kilo. Mit 51 Kilo im Reißen und sehr guten 80 Kilo im Stoßen blieb auch sie ohne Fehlversuch. Auf starke Konkurrenz traf Nadine Kraft in der Klasse bis 53 Kilo. Sie musste sich mit der Bronzemedaillengewinnerin der Jugendeuropameisterschaft 2015 Pauline Walzak (Eibau) auseinandersetzen. Die Eibauerin setzte sich aber am Ende mit Neun-Kilo-Vorsprung durch und Nadine war aber dennoch sehr stolz auf ihre Silbermedaille. Wie ihre Teammitglieder zuvor meisterte auch sie alle sechs Versuche gültig.

In der Wertung der Schüler männlich ging Eric Heller an den Start. In der Klasse bis 77 Kilo hatte er keine Konkurrenz zu befürchten und konnte ohne Druck seinen Wettkampf absolvieren. Nach drei gültigen Versuchen im Reißen leistete sich Eric nur im letzten Stoßversuch an 85 Kilo einen Fehler. Mit 144 Kilo im Zweikampf nahm er bei der anschließenden Siegerehrung voller Freude die Goldmedaille entgegen. Der Senior im NSAC-Team war der 21-jährige Dominik Scholz. Ihm saß in der Klasse bis 62 Kilo der Plauener Marcel Hinkelmann (32 Jahre) im Nacken. Schon bei den gemeldeten Anfangslasten war klar, dass Dominik nicht nach dem Titel greifen konnte. So hob er befreit auf und griff neue persönliche Bestwerte an. Mit 63 Kilo im Reißen und 84 im Stoßen markierte Dominik neue Höchstleistungen und mit 147 im Zweikampf nahm er die verdiente Silbermedaille in Empfang.

Mit Blick auf die am Sonnabend beginnende neue Bundeligasaison sind auch die Leistungen des Bundesligakaders von Bedeutung. Teamchef Jörg Scholze (Zittau) holte sich den Sachsenmeistertitel bei den Masters AK 1 mit 229 Kilo. Sein Vereinskamerad Philipp Buschek wurde Dritter mit 235 Kilo im Zweikampf und Sandra Martin (Chemnitz) setzte sich mit 110 Kilo souverän in der Klasse bis 53 Kilo durch. Am Sonnabend ist ab 16 Uhr in der 2. Bundesliga der AC Potsdam zu Gast in der Flora. (hen)

Ergebnisse im Überblick:

NameKlasseKGReißenStoßenZweikampfPlatz
Eric HellerSchüler77,7 kg64 kg80 kg124 kg1. Platz
Odin FrankeJugend88,6 kg85 kg110 kg195 kg3. Platz
Maria-Luise WeisbachSchüler67,3 kg51 kg64 kg115 kg1. Platz
Nadine KraftJugend49,3 kg50 kg61 kg111 kg2. Platz
Anna-Maria WeisbachJugend81,7 kg51 kg80 kg131 kg1. Platz
Dominik ScholzSenioren57,1 kg63 kg84 kg147 kg2. Platz

Heber kämpfen um die Sachsentitel in der Flora

Am Sonnabend ab 10:15 Uhr ermitteln die sächsischen Gewichtheber im Görlitzer Sportzentrum Flora ihre Landesmeister. Von den 15-jährigen Schülern bis zum 75-jährigen Masters erstreckt sich das Startfeld aus allen sächsischen Gewichthebervereinen. In vier Veranstaltungen werden unter den 56 Starten die begehrten Medaillen vergeben. Für viele Bundesligaheber der Lausitz ist dies auch der letzte Test vor dem Beginn der neuen Saison am 26. September. Gleich vier Masters aus Sachsen weilen zur Zeit in Finnland, wo die Weltmeisterschaften der Masters auf dem Plan stehen. Mit den Zittauern Holger Worm und Roland Preißner vertreten zwei Lausitzer die Farben der Bundesrepublik im fernen Rovaniemi. (hen)

Lausitzer Starter:

10:15 Uhr: Odin Franke(Gör), Jörg Scholze (Zit), Dr. Friedrich Faber (Eib)

12:15 Uhr: Pauline Walzak (Eib), Nadine Kraft (Gör), Jessica Köhler (Eib), Anna-Maria und Maria-Luisa Weisbach (Gör), Nancy Ludwig (Eib)

14:30 Uhr: John Frenz (Zit), Eric Heller (Gör),

16:30 Uhr: Dominik Scholz (Gör), Danny Gründer (Eib), Steve Burkhardt (Eib), Philipp Buschek (Zit), Stefan Wenke (Eib)

Nadine Kraft jubelt über den Deutschen Meistertitel

Bei tropischen Temperaturen gingen in der Bundeshauptstadt am vergangenem Wochenende die Deutsche Meisterschaften im Gewichtheben der Jugend (Jahrgang 1998/1999) über die Bühne. Bei der schweißtreibenden zweitägigen Veranstaltung erkämpfte sich Nadine Kraft den Deutschen Meistertitel und Anna-Maria Weisbach erkämpfte sich im wahrsten Sinne des Wortes die Bronzemedaille.

Der eigentliche Kampf um die Medaillen begann in diesem Jahr schon bei der Wahl der Gewichtsklasse für Nadine Kraft. Mit einem Körpergewicht unter 48 Kilo, wäre sie auf die Eibauerin Pauline Walzack getroffen, die in diesem Jahr schon um 15 Kilo besser war als Nadine. So entschied man sich für den Wechsel in die Klasse bis 53 Kilo und das sollte sich als goldrichtige Entscheidung herausstellen. In dieser Klasse traf Nadine auf die Frankfurterin Luisa Schiller und Pauline Walzack konnte sich im Alleingang mit 134 Kilo im Zweikampf den Titel in der Klasse bis 48 Kilo sichern. Das Duell zwischen Luisa und Nadine war eröffnet und Luisa legte mit 46 Kilo einen guten Start hin. Mit einem Kilo mehr stieg Nadine erfolgreich in den Wettbewerb ein. Nach dem zweiten Versuch an 49 Kilo von der Frankfurterin steigerte Nadine auf 50 Kilo und markierte dabei gleich eine neue Bestleistung. Luisa hielt dagegen und konterte mit 51 Kilo in ihren letzten Versuch im Reißen. Nun war das ganze technische Können von der 16-jährigen Görlitzerin gefragt. Mit 52 Kilo übernahm sie die Führung nach dem Reißen. Im Stoßen zeigte sich Luisa nicht ganz so stark und begann bereits mit 55 Kilo. Da waren bereits mit dem Anfangsversuch von 60 Kilo bei Nadine die weichen auf den Deutschen Meistertitel gestellt. Schon ihr erster Versuch war der Goldversuch, denn Luisa kam nicht über 60 Kilo hinaus. Nun hob Nadine frei auf, schon mit einigen Freudentränen im Gesicht und steigerte gleich noch zweimal mit 63 und 65 Kilo ihre Bestleistungen. Herzliche Glückwünsche gab es vom Trainer und auch ihre Vereinskameraden nahmen sie freudestrahlend in die Arme.

Es sollte nicht bei dieser einen Medaille bleiben, denn mit Anna-Maria Weisbach gab es eine weite Medaillenkandidatin. In der Klasse über 69 Kilo waren Gold und Silber für sie zwar unerreichbar, aber ein Dreikampf um Platz drei brachte die nötige Spannung in den Wettkampf. Dabei geriet Anna-Maria bereits im Reißen mit fünf Kilo gegenüber Linnea Maier (Waldhof/BWG) in Rückstand, aber hielt Dany Haupt (Schkopau/SAA) mit einem Kilo in Schach. Im Stoßen drehte dann Anna-Maria den Spieß um und nahm der Waldhoferin gleich sechs Kilo ab und auch Dany kam nicht an die 84 Kilo von Anna-Maria heran. So wurde der starke Kampf von Anna-Maria mit der verdienten Bronzemedaille belohnt.

Mit Odin Franke war auch ein junger Mann mit nach Berlin gereist. Podiumsplätze hatte er sich nicht ausgerechnet, aber mit seinen neuen Bestwerten im Reißen von 93 Kilo und im Zweikampf von 206 Kilo kann er als Fünfter bei den Deutschen Meisterschaften , wie seine Teamkameraden nun endlich die wohlverdiente Sommerpause genießen. In der Vereinswertung der 33 Vereine aus ganz Deutschland glänzte der NSAC Görlitz mit dem hervorragenden vierten Platz. Dabei landete der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister (Sieger der 1. Bundesliga) auf dem letzten Platz, der Finalteilnehmer SV Germania Obrigheim auf dem vorletzten Platz und der Staffelsieger der Gruppe A der Chemnitzer AC stellte keinen einzigen Starter bei der Deutschen Jugendmeisterschaften. (hen)

Ergebnisse:

NameKlasseReißenStoßenZweikampfRel-Pkt.
GoldmedailleNadine Kraftbis 53 Kilo52 kg65 kg117 kg86,0
BronzemedailleAnna-Maria Weisbachüber 69 Kilo58 kg84 kg142 kg56,0
Platz 5Odin Frankebis 94 Kilo93 kg113 kg206 kg20,6

Der NSAC-Nachwuchs erkämpft sich zwei Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften

Die über 600 Kilometer Anreise ins baden-württembergische Obrigheim hat sich für die Athleten des NSAC Görlitz gelohnt. Bei den Deutschen Meisterschaften der Schüler (Jahrgänge 2002/2001/2000) erkämpften sich Eric Elsner (2002 schwer) die Silbermedaille und Maria-Luise Weisbach (2000 schwer) die Bronzemedaille.

Mit 170 Startern aus 57 Vereinen waren diese Deutschen Titelkämpfe der Wettkampfhöhepunkt der Nachwuchsstemmer aus ganz Deutschland. In einem Fünfkampf, bestehend aus Reißen, Stoßen, Lauf, Wurf und Sprung gab es in allen Jahrgängen packende Duelle um die Deutschen Meistertitel. Eines dieser Duelle war der Kampf zwischen Fabian Kluge (Oberböbingen) und dem Görlitzer Eric Elsner. Nach dem Gewichtheben lagen beide noch punktgleich an der Spitze der Gewichtsgruppe (2002 schwer). Im 30-Meter-Sprint musste sich Eric aber mit 0,3 Sekunden geschlagen geben und büßte so wertvolle Punkte ein. Auch wenn Eric seinem Kontrahenten im Schlussdreisprung dann gut einen halben Meter voraus war, so sicherte sich der Oberböbinger mit Neun-Punkten-Vorsprung den Deutschen Meistertitel. Stolz nahm Eric die verdiente Silbermedaille in Empfang und sicherte dem NSAC Görlitz somit den ersten Podestplatz bei diesen Titelkämpfen. Motiviert von diesem glänzenden Auftakt steigerten auch die anderen NSAC-Sportler ihre Bestwerte um ein und das andere Kilogramm. Bei den Mädchen (2000 schwer) ging Maria-Luise Weisbach an den Start. Auch wenn es für sie keine neuen Bestwerte im Gewichtheben gab, so hatte sie doch ein entscheidendes Wörtchen bei der Medaillenvergabe mit zu reden. Mit gut 40-Punkten-Vorsprung auf die Viertplatzierte freute sich Maria-Luise riesig über ihre hart erkämpfte Bronzemedaille. In der Klasse 2001 schwer bei den Mädchen nahmen gleich zwei Görlitzerinnen den Kampf auf. Sarah- Michelle Kempa und Vanessa Kubelka glänzten beide mit persönlichen Bestwerten im Reißen und Stoßen. In der Endabrechnung reichte es aber leider nicht für einen Podestplatz nur denkbar knapp schrammte Sarah-Michelle als Vierte am Podium vorbei. Für Vanessa endete der Wettkampf mit dem guten fünften Platz. Im starken Starterfeld im Jahrgang 2000 schwer musste sich Eric Heller behaupten. Mit persönlichen Bestmarken schlug sich der Görlitzer recht wacker und wurde mit Platz acht belohnt. Die fünf Görlitzer Heber freuten sich nach den beiden Wettkampftagen über ihre gezeigten Leistungen und in der Vereinswertung war der NSAC Görlitz unter den 57 Teams die siebent beste Mannschaft. (hen)

NameKörpergewichtReißenStoßenLaufWurfSprungPlatz
Eric Heller73,0 kg70 kg90 kg13,0 s9,92 m6,66 m8.
Sarah-Michelle Kempa57,8 kg40 kg53 kg13,7 s9,11 m6,33 m4.
Vanessa Kubelka69,6 kg48 kg58 kg14,0 s9,70 m5,63 m5.
Maria-Luise Weisbach68,3 kg57 kg67 kg13,1 s9,03 m6,90 m3.
Eric Elsner68,8 kg60 kg77 kg5,24 s11,16 m7,50 m2.
Eric Elsner 30 m Sprint, alle anderen Sternlauf

Der NSAC-Nachwuchs erringt zwei Podestplätze

Zum dritten Durchgang im Sächsischen Schülerpokal der Gewichtheber trafen sich knapp 60 Nachwuchsstemmer aus ganz Sachsen im Sportzentrum Flora. Mit Eric Elsner auf dem zweiten Platz und Sarah Schnitte auf Platz drei kletterten zwei NSAC-Athleten auf das Siegerpodest.

Bei drückend heißen Temperaturen war dieser siebenstündige Wettkampf eine echte Herausforderung für die Sportler und Kampfrichter. Die jüngste NSAC-Heberin Elisa Franziska Kubelka (2007) durfte als erste an die Hantel. Mit zehn Kilo markierte sie eine neue Bestleistung im Reißen und erhielt dafür 4,33 Technikpunkte (Idealnote: 10,0 Punkte). Nach dem athletischen Teil mit vier Übungen beendete sie den Wettkampf auf dem fünften Platz. In der Wertung der D-Jugend weiblich glänzten sowohl Sarah Schnitte (2004) als auch Sara Sitkowski (2003) mit neuen Bestwerten. Beide kämpften sich auch bravourös durch die Athletik und Sarah Schnitte errang in der Endabrechnung den dritten Platz. Die vierte junge Dame im NSAC-Team Sarah-Michelle Kempa (2001) errang ebenfalls neue Bestwerte und bestritt sehr erfolgreich ihren letzten Wettkampf vor den Deutschen Titelkämpfen in vierzehn Tage in Obrigheim. Mit Platz fünf war sie sehr zufrieden und sieht selbst noch Steigerungsmöglichkeiten für die bevorstehende Deutsche Meisterschaft. Für die beste Görlitzer Platzierung sorgte Eric Elsner (2002). Gleich drei neue Bestleistungen im Reißen und Stoßen lieferte das Görlitzer Talent ab und wurde mit dem zweiten Platz belohnt. Im Rahmen des Sächsischen Schülerpokals fanden auch die diesjährigen Kreiskinder und Jugendspiele des Oberlausitzer Kreisportbundes statt. Zweimal gab es die Goldmedaille für Eric Elsner und Sarah Schnitte, sowie dreimal die Silbermedaille für Sara Sitkowski, Sarah-Michelle Kempa und Elisa Franziska Kubelka. (hen)

Ergebnisse:

  Name Platz Schülerpokal Platz KKJS
E-Jugend weiblich Elisa Franziska Kubelka 5. 2.
D-Jugend weiblich Sarah Schnitte 3. 1.
Sara Sitkowski 8. 2.
C-Jugend weiblich Sarah-Michelle Kempa 5. 2.
C-Jugend männlich Eric Elsner 2. 1.

Nachwuchsstemmer verpassen knapp den Titel

Am 6. Juni 2015 stand in Plauen das Sachsenligafinale im Sächsischen Gewichtheberkalender. Nach einer spannenden Vorrunde qualifizierten sich neben der KG Görlitz-Eibau die zweite Vertretung des AC Atlas Plauen und die KG Dresden-Torgau für das große Finale. Nur denkbar knapp schrammten die jungen Stemmer der KG Görlitz-Eibau dabei an einer Sensation vorbei.

Im Reißen erkämpfte sich der Görlitz-Eibauer-Sechser einen hauchdünnen Vorsprung von 1,1 Punkten vor der KG Dresden-Torgau. Leider leisteten sich die Heber dabei sechs ungültige Versuche im Reißen, sonst wäre eine größerer Vorsprung möglich gewesen. Die Gastgeber aus Plauen lagen schon nach der ersten Disziplin mit gut 40 Punkten im Rückstand und konnten nicht mehr um den Titel mit heben. So wurde aus dem Dreikampf im Reißen, dann ein packendes Duell zwischen den beiden Kampfgemeinschaften im Stoßen. Ständig wechselte die Führung und beide Teams hoben auf Augenhöhe. Obwohl sich die KG Dresden-Torgau gleich sechs ungültige Versuche im Stoßen leistete, bauten sie Punkt für Punkt ihre Führung aus. Nur John Frenz und Anna-Maria Weisbach scheiterten in ihren dritten Versuchen, ansonsten bleiben die jungen Athleten im Stoßen fehlerfrei. Mit 61 Kilo stellte Nadine Kraft eine neue Bestleistung im Stoßen auf, aber den Sieg der KG Dresden-Torgau konnte auch sie nicht mehr verhindern.

Bei der ersten Sachsenligafinalteilnahme waren aber dennoch die Mädchen und Jungs zufrieden und steigerten noch einmal ihre Mannschaftsbestleistung auf 341,0 Punkte. Die Silbermedaille als Lohn für die lange Saison sollte zugleich Motivation sein um in der kommenden Saison nach dem Titel greifen zu können. (hen)

Ergebnisse:

Name Gewicht (kg) Reißen (kg) Stoßen (kg) Punkte  
Maria-Luise Weisbach 71,1 58 70 52,0  
Dominik Scholz 58,5 60 83 47,0 Streichwert
Nancy Ludwig 59,2 63 76 89,0  
Nadine Kraft 48,6 45 61 75,0  
John Frenz 68,0 87 107 67,0  
Anna-Maria Weisbach 80,4 57 84 55,0  

Anmerkung: Im Gegensatz zur Bundesliga werden in der Sachsenliga nur die fünf besten Heber gewertet!

Foto: Vordere Reihe (Sitzend): v.l.n.r.: Nancy Ludwig, Nadine Kraft, Dominik Scholz, Hintere Reihe: Trainer Torsten Weisbach, Maria-Luise Weisbach, Anna-Maria Weisbach, John Frenz

Gewichtheben EM 2015 in Georgien - Gewichtheberin Julia Schwarzbach gewinnt EM-Silber im Zweikampf

Am 11. April 2015 begannen die Europameisterschaften mit den Wettbewerben der jeweils niedrigsten Gewichtsklasse der Männer und Frauen. Julia Schwarzbach vom NSAC Görlitz e.V. hat bei den Europameisterschaften im Gewichtheben in Tiflis die ersten Medaillen für das vierköpfige deutsche Team geholt. Die 25 Jahre alte Görlitzerin belegte am Sonnntag (12.04.2015) in der Klasse bis 53 Kilo im olympischen Zweikampf mit 186 Kilogramm (Reißen: 83 Kilogramm/Stoßen: 103 Kilogramm) den zweiten Rang hinter der Ukrainerin Julija Paratowa, die 200 Kilogramm (90/210) zur Hochstrecke brachte.

Titelverteidigerin Coban Aysegul aus der Türkei musste sich im Zweikampf mit 184 Kilogramm (75/109) mit dem dritten Rang begnügen. Schwarzbach trug sich als jeweils Dritte auch in die Medaillenlisten der beiden Teildisziplinen ein. Die beiden Titel gingen ebenfalls an die WM-Sechste Paratowa, die bereits 2013 Europameisterin war.

Sachsens Jugendheber erkämpfen sich den zweiten Platz

Am Wochenende war die Neißestadt Gastgeber für die besten Jugendheber (15-17 Jahre) Deutschlands. Beim Pokal der Deutschen Gewichtheberjugend und dem Jugendländerpokal begrüßten der ausrichtende NSAC Görlitz 58 Sportler aus 26 Vereinen. Den Meistertitel der Länderauswahlmannschaften sicherten sich die Brandenburger vor den starken Sachsen und dem Landesverband Bayern.

Erstmals wurde der Jugendpokal neben dem klassischen Gewichtheben (Reißen und Stoßen) mit einem athletischen Dreikampf ausgetragen. Die erzielten Leistungen wurden dabei in Punkte umgerechnet um eine Chancengleichheit zwischen den leichten und schweren Gewichtsgruppen herzustellen. Bereits am Freitagnachmittag begann Nadine Kraft (1999) ihren Wettkampf. In der Wertungsklasse „weiblich leicht“ hatte sie mit den drei Eibauerinnen Pauline Walzak, Nancy Ludwig und Jessika Köhler starke Konkurrenz. Leider scheiterte Nadine im ersten Versuch an 45 Kilo, aber nach der erfolgreichen Wiederholung der Last konnte sie sogar mit 48 Kilo eine neue Bestmarke erzielen. Auch im Stoßen ging ein Versuch daneben, aber auch hier markierte die junge Görlitzerin mit 60 Kilo eine neue Bestleistung. Die gestellten Anforderungen in der Athletik meisterte sie ohne große Mühen und belegte am Ende einen sehr guten vierten Platz.

Für das Geschwisterpärchen Anna-Maria (1999) und Maria-Luise Weisbach (2000) galt es in der Klasse „weiblich schwer“ zu bestehen. Im Reißen begannen beide mit 58 Kilo und schafften im Anschluss auch die 61 Kilo. Erst im dritten Versuch musste Maria-Luise die Last von 63 Kilo unbewältigt zu Boden fallen lassen, ihre Schwester dagegen brachte diese Last gültig in die Wertung. Im Stoßen bewies Anna-Maria ihre Stärken und markierte mit 86 Kilo eine neue Bestleistung. Mit Platz fünf für Maria-Luise und Platz sieben für Anna-Maria ging für beide ein langer Wettkampftag zu Ende. Ihr Vater und Trainer Torsten Weisbach war mit seinen Töchtern zufrieden, obwohl beide noch Reserven gerade in der Athletik zeigten.

Für die drei NSAC-Jungs Tom-Erik Dietrich (2000), Eric Heller (2000) und Odin Franke (1998) war es sehr schwer sich im hochkarätigen Starterfeld zu behaupten. Während einige Heber um die Norm zur Teilnahme an den Jugendeuropameisterschaften kämpften, ging es bei den Görlitzern um persönliche Bestwerte. Eric Heller schraubte im Reißen und Stoßen seine Bestmarken nach oben, die anderen beiden bleiben knapp darunter.

Spannend bis zur letzten Hebung verlief die Länderwertung. Erst in der letzten Gruppe stand der Sieger fest. Die Brandenburger Hebertalente waren um 100 Punkte besser als die Sachsen und verteidigten damit ihren Titelgewinn aus dem Vorjahr. Die Eibauerin Pauline Walzak wurde als beste Heberin geehrt und nahm aus den Händen vom Bundestrainer Nachwuchs Thomas Faselt den Pokal freudestrahlend entgegen. Die Heberbühne in der Flora wurde in den knapp 12 Stunden Wettkampfzeit mächtig strapaziert. In den 348 Versuchen im Reißen und Stoßen hoben die 58 Teilnehmer insgesamt 23,7 Tonnen Gewichte nach oben. Nach den zwei Wettkampftagen zogen die Verantwortlichen des Bundesverbandes eine positive Resonanz. „Da dieser Wettkampf auch ein Qualifikationswettkampf für die diesjährige Jugend-EM U15 und U17 war, ist es erfreulich, dass drei Mädchen und fünf Jungs die Normleistungen schon zu diesem frühen Zeitraum erreichten bzw. überboten. Wir danken dem ausrichtenden NSAC Görlitz und dem LFV Sachsen für die ausgezeichnete organisatorische Durchführung des DGJ-Jugendpokals.“, zog Thomas Faselt eine kurze Bilanz. „Mit hohem technischen Aufwand gelang es den Görlitzern eine spannenden Wettkampfatmosphäre zu gestalten, so konnte jeder Sportler immer seinen aktuellen Wettkampfstand verfolgen.“ ergänzt der Bundestrainer. Auch die Verantwortlichen des NSAC Görlitz waren sehr zufrieden mit dem reibungslosen Wettkampf und danken herzlich den vielen fleißigen ehrenamtlichen Helfern. Ganz sicher gibt es bald wieder einen hochkarätigen Wettbewerb in der Flora, da sind sich die Macher des NSAC einig. (hen)

Name Körpergewicht (kg) Reißen (kg) Stoßen (kg) Punkte Platz
Nadine Kraft 48,3 48 60 526,49 4.
Maria-Luise Weisbach 70,1 61 70 337,65 5.
Anna-Maria Weisbach 80,8 63 86 279,28 7.
Tom-Erik Dietrich 55,9 45 57 319,34 11.
Eric Heller 67,2 61 82 437,09 10.
Odin Franke 90,8 89 110 345,87 10.

Gold und Bronze für NSAC-Talente

Am Wochenende fanden in Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) die Ostdeutschen Mehrkampfmeisterschaften der Jahrgänge 2000-2004 im Gewichtheben statt. Knapp 100 Nachwuchsstemmer aus Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt trugen sich in die Startlisten ein. Neben dem Gewichtheben mit Benotung der technischen Ausführung (Punkte von 0 bis 10) kamen auch noch vier athletische Übungen zum Einsatz.

Gleich am Freitagnachmittag begann der Wettkampf für die jüngste NSAC-Starterin Sarah Schnitte (2004). Mit sehr guten Technikpunkten von 7,83 im reißen und 7,16 Punkten im Stoßen legte sie den Grundstein für einen erfolgreichen Wettbewerb. Ihre Kontrahentin Mandy Holl aus Riesa hielt Sarah in Schach und siegte klar und deutlich bei den Mädchen im Jahrgang 2004 mit großem Vorsprung. Mit Sarah-Michelle Kempa und Vanessa Kubelka schickte der NSAC Görlitz gleich zwei Nachwuchstalente bei den Mädchen Jahrgang 2001 an die Hantel. Medaillenchancen konnten sich beide bei der starken Konkurrenz aus Chemnitz und Berlin nicht ausrechnen, aber sie kämpften bravourös. Sarah-Michelle blieb wie alle NSAC-Heber ohne Fehlversuch und beendete mit dem fünften Platz den Wettkampf. Vanessa hatte dagegen etwas Pech. Nach dem sehr guten Auftritt im Reißen zog sie sich bei der Erwärmung zum Stoßen eine Zerrung zu und beendet nach einem Sicherheitsversuch an 48 Kilo vorsichtshalber den Wettkampf. Trotz des Handicaps reichte es für Vanessa noch zum guten siebten Platz in der Gesamtwertung. Über die Bronzemedaille durfte sich Eric Elsner (Jungen 2002) freuen. Nach dem Gewichtheben mit zweimal je 8,00 Technikpunkten rangierte er noch auf dem zweiten Platz. In der Athletik war aber sein Kontrahent Tim Seifert (Rodewisch) um einige Punkte besser und schnappte Eric die Silbermedaille weg. Mit den zwei Medaillen zeigten die NSAC-Talente einen sehr guten Wettkampf und auch der Landestrainer zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung der Nachwuchsstemmer. (hen)

Sachsenligateam steht im Finale

Zum ersten Mal in der Geschichte der Sachsenliga steht ein Team aus Görlitz im Finale. Mit der Saisonbestleistung von 333,0 Punkte siegten die jungen Heber am Sonnabend in der Gewichtheberhalle des Dresdner Sportclubs. Auch wenn noch nicht alles optimal lief, so war am Sieg der KG Görlitz-Eibau nichts zu rütteln. Am 6. Juni könnte dann sogar der große Coup gelingen, denn die junge Truppe gilt mit ihren Punkten als potenzieller Kandidat auf den Sachsenmeistertitel.

Ergebnisse:

  • Nadine Kraft (73,0 Punkte)
  • Nancy Ludwig (84,0)
  • Maria-Luise Weisbach (55,0)
  • Dominik Scholz (40,0)
  • Anna-Maria Weisbach (58,0)

Die KG Görlitz-Zittau schafft die Rettung nicht

Im letzten Kampf der 1. Bundesliga musste die KG Görlitz-Zittau erneut eine Niederlage einstecken und steht nun als Absteiger in die 2. Bundesliag fest. Bei der KG Schwedt-Stralsund traten die die Gäste verletzungsbedingt nur mit vier Startern an und verloren mit 645,4 zu 409,8 Punkten klar und deutlich.

Am Donnerstag vor dem Kampf ereilte dem Teamchef die Hiobsbotschaft, dass sich Jaroslaw Samoraj im Training eine Verletzung am Knie zu zog. Somit waren alle Chancen auf einen Punktgewinn in Schwedt dahin, denn auch der Teamchef selbst plagt sich noch mit einer Verletzung. Somit war der Kampf gegen den Abstieg chancenlos. Von der ersten Hebung an setzten sich die Gastgeber in Führung. Mit drei gültigen Versuchen im Reißen zeigte Sandra Martin eine bravouröse Leistung und blieb erstmals in der Saison ohne Fehlversuch im Reißen. Ihre gemeisterten 51 kg bedeuteten Saisonbestleistung für die Chemnitzerin. Aber auch alles aufbäumen der Gäste nützte nichts, gegen die sechs starken Heber von der KG Schwedt-Stralsund hatten die Görlitzer keine Chance. Schon nach dem Reißen lagen die Gastgeber mit knapp 100 Punkten in Führung. Bester Heber der Kampfgemeinschaft war an diesem Tag Mathias Baier. Nach den 153 Kilo im Reißen brachte er auch die 190 Kilo im Stoßen gültig in die Wertung und steuerte sehr gute 133,0 Punkte für die Mannschaftswertung bei. Sandra Martin und Björn Hertrampf scheiterten leider jeweils zwei Mal an ihren zweiten und dritten Versuchen. Nach dem Kampf ging es leider nicht wie geplant direkt zum Hotel nach Berlin. Die Dopingkontrolleure der WADA nahmen die Athleten unter die Lupe und trotz reichlicher Flüssigkeitsaufnahme, dauerte das Prozedere doch gut zwei Stunden. Damit war auch der Ausflug in die Bundeshauptstadt nur von sehr kurzer Dauer. Mit dieser Niederlage steht die Kampfgemeinschaft als Absteiger in die 2. Liga fest. „Leider konnten wir nicht in den Kämpfen gegen Meißen und Plauen unsere besten Leistungen abrufen und die wichtigen Punkte einfahren.“ resümiert der Teamchef. „Wir haben sicher das Potenzial für die erste Liga, aber mit dem dünnen Kader ist es schwer jeden Kampf mit voller Leistung zu absolvieren. Wir werden uns jetzt auf die zweite Liga konzentrieren und unserem Nachwuchs die Chance geben.“ blickt Jörg Scholze voraus.

Ergebnisse:

Name KG Reißen (KG) Stoßen (KG) Punkte
Sandra Martin 51,1 51 64 81,0
Philipp Buschek 85,1 115 140 84,8
Björn Hertrampf 90,0 128 163 111,0
Mathias Baier 113,8 153 190 133,0

Tabelle:

Verein Max. Punkte
1. Chemnitzer AC 890,0 18 : 0
2. SSV Samswegen 743,0 12 : 6
3. KG Schwedt-Stralsund 690,0 12 : 6
4. Berliner TSC 658,0 10 : 8
5. AC Atlas Plauen 636,0 6 : 12
6. AC Meißen 615,0 3 : 15
7. KG Görlitz-Zittau 625,0 2 : 16

Starke Jugend trifft sich in „Görliwood“

Ja, sie lesen richtig, die Deutsche Gewichtheberjugend führt seinen diesjährigen „DGJ-Pokal der Jugend“ mit dem „Jugend-Länderpokal“ (die Meisterschaft für Jugendländerauswahlmannschaf-ten) im niederschlesischen Görlitz, auch „Görliwood“ genannt, durch. Der dort ansässige Nieder-schlesischen Athletenclub (NSAC) Görlitz e.V. führt am 27.- 28.03.2015 nach 10 Jahren Abstinenz wieder eine BVDG- Veranstaltung durch. 1991 war Görlitz mit der Deutschen-Jugendmannschaftsmeisterschaft einer der erste Ausrichter einer gemeinsamen deutschen Ju-gendmeisterschaft im neu vereinten Deutschland und dieser Meisterschaft folgten in den Jahren noch weitere nationale Höhepunkte. So führte der BVDG 1994 im damals noch traditionellen Tivoli seine Junioren-WM-Qualifikation durch und 2000 folgte dann schon in der neuen NSAC- Heimstäd-te, der „Flora“, die Deutsche Meisterschaft der A-Jugend. Der deutsch- polnische Länderkampf der Frauen, gepaart mit dem Juniorenturnier war 2005 die letzte große BVDG-Veranstaltung in Görlitz und nicht vergessen seien die „NS-OPEN“, das in den 90ziger Jahren sehr erfolgreiche Jugendtur-nier, welches erst mit der Einbindung der Jugend in die Bundesliga an Wertigkeit verlor und noch bis 2006 als nationale JgdEM seine Höhepunkte feierte. Aber auch im sportlichen Bereich kann das Görlitzer Gewichtheben auf eine große Tradition zurückschauen. Die Zittauer Trainerlegende Heinz Kahl (Trainer der internationalen sehr erfolgreichen Zittauer Muskeltiere Werner Dietrich, Karl Arnold und Manfred Riegert) war ein Görlitzer, bevor es ihn nach Zittau verschlagen hat, wo er mit dem Gewichtheben in Berührung kam, sowie solche international erfolgreichen Athleten wie Frank Mavius (mehrfacher EM- und WM-Medaillengewinner in den 80zigern), Frank Hartmann (Junioren-Vizeweltmeister in den 80zigern), Andre Rohde (Junioren-Vizeweltmeister 1995, EM-Bronze 2003, Olympia-10. 2004 und deutscher Rekordinhaber -105kg mit 407,5kg), Thomas Hoog (international erfolgreicher Juniorenheber in den 90zigern), Gina Hoog (erste international erfolgreiche Görlitze-rin), Mathias Baier bis hin zur zweifachen Olympiastarterin und mehrfachen EM-Medaillengewinnerin Julia Rohde (jetzt Schwarzbach) haben in Görlitz das Heber-ABC erlernt und in der Neuzeit den Sprung in die internationale Klasse von Görlitz aus geschafft. Dafür wurde der Ver-ein schon 2 mal mit dem „Grünen Band - für vorbildliche Talentförderung im Verein“ (1999 und 2007) ausgezeichnet.

Aber die östlichste Stadt Deutschlands hat in diesem Jahr auch schon auf anderen Gebieten wieder viele positive Schlagzeilen gemacht. So erhielt Görlitz, wie schon seit 1995 wieder ihre jährliche „Alt-stadtmillion“ (zu D-Markzeiten geprägter Name, jetzt jährlich 500 T€) von einem Spender der uner-kannt bleiben möchte und jüngst bei der „Oscar-Verleihung“ erhielt wieder ein in Görlitz produzier-ter Film einen bzw. mehrere Oscar´s , deshalb wurde von Werbestrategen der Stadt auch der Zweitname „Görliwood“ verliehen. „The Grand Budapest Hotel“ erhielt in diesem Jahr gleich vier Oscar´s, darunter auch den für das beste Szenenbild, womit die besondere tolle Görlitzer Kulisse gewürdigt wird.

Doch kommen wir nun wieder zum DGJ Jugendpokal. Die Görlitzer rechnet mit einem großen Teil-nehmerfeld und mit zahlreichen Länderauswahlmannschaften, denn gerade beim Jugendländer-pokal werden in diesem Jahr die Karten neu gemischt. Mit der Einführung des neuen Jugendsport-programms kommen zum klassischen Gewichtheben noch 3 Athletik und Kraftübungen hinzu und aus dem reinen Gewichtheben wird ein Mehrkampf, so dass es aus heutiger Sicht auch keine kla-ren Favoritenteams gibt. Außerdem ist der „DGJ-Jugendpokal“ für die Mädchen und Jungen auch eine von 2 Möglichkeiten sich für die diesjährige JgdEM u15 und u17 in Landskrona/ SWE anzubie-ten, hier erbrachte Leistungen werden für die Nominierung anerkannt und bilden mit den Leistun-gen der Deutschen Meisterschaften der Schüler und Jugend im Juni/Juli den Grundstein für die endgültigen Nominierungen. Im Vorfeld haben bis jetzt schon 6 Jungen und Mädchen Leistungen über den Normativen erbracht, welche sie nun im direkten Zweikampf mit der Konkurrenz bestäti-gen bzw. weiter überbieten müssen, was auf spannende Duelle hoffen lässt. Für BT- Anschluss Thomas Faselt ist der „DGJ-Jugendpokal“ als Görlitzer nicht nur ein Heimspiel, sondern auch eine wichtige Leistungsüberprüfung auf dem Weg zur Formierung des JgdEM-Teams für Landskrona (01.-09.08.2015) und wenn wir die Wortspiele vom Anfang fortführen, so können wir abschließend sagen „der Weg nach Landskrona führt über die Landeskrone“ (die Landeskrone ist der Görlitzer Hausberg).

Weitere wichtige Informationen, wie der genaue Ablaufplan und die Teilnehmerliste, werden auf der Homepage des NSAC Görlitz (www.sportzentrum-flora.de) und des BVDG (www.bvdg-online.de) veröffentlicht.

Wünschen wir also allen eine weitere gute Vorbereitung und eine erfolgreiche Teilnahme in „Görliwood“, sorry in Görlitz.

NSAC Görlitz e.V.

Die Kampfgemeinschaft ist chancenlos gegen den Deutschen Meister / Das Sachsenligateam steht vor dem Finaleinzug

Wenn der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister im Gewichtheben zu Gast ist in der Flora, dann gibt es erstklassige Gewichtheberkost zu bestaunen, aber keine Punkte für den Gastgeber. So lautet das Fazit des letzten Bundesligaheimkampfes der KG Görlitz-Zittau am Sonnabend. Mit nur einem einzigen Fehlversuch dominierte der Chemnitzer AC nach Belieben das Geschehen auf der Bühne.

Für die Kampfgemeinschaft durften gleich zwei Neulinge das Trikot überstreifen. Die 15-jährige Anna-Maria Weisbach aus dem eigenen NSAC-Nachwuchs nutze ihre erste Einsatzchance und markierte mit 84 Kilo im Stoßen eine neue persönliche Bestleistung. Der zweite Neuling Odin Franke blieb als einziger im Team der Kampfgemeinschaft ohne Fehlversuch und steigerte ebenfalls seine persönlichen Bestwerte. Zu diesem Zeitpunkt war der Kampf aber schon entschieden, denn die Chemnitzer hoben wie aus einem Guss, wobei sich nur Christoph Pichler im letzten Reißversuch einen Patzer leistete. Nach einigen Wettkämpfen mit nur mäßigen Leistungen platzte bei Philipp Buschek endlich mal der Knoten und mit 115 Kilo im Reißen und 138 Kilo im Stoßen schöpfte er endlich wiedermal sein Leistungspotenzial aus. Viel Freude bereite den zahlreichen Zuschauern in der vollbesetzten Flora das Duell der beiden Schwergewichtler. Mathias Baier und Robby Behm (17. der WM 2014) lieferten sich einen spannenden Zweikampf. Im Reißen legte der Chemnitzer mit 145 Kilo vor und Mathias konterte mit 147 Kilo im ersten Anlauf. Nach gelungenen 150 Kilo im zweiten Versuch waren auch die 154 Kilo im letzten Anlauf für Robby Behm kein Problem. Nur knapp scheiterte im Anschluss Mathias an den aufgelegten 156 Kilo. Das Stoßen begann für Mathias mit einer ungültigen Hebung an 170 Kilo, aber dennoch verlangte er im folgenden Versuch 178 Kilo. Diesmal war die Last kein großes Problem und mit viel Kampfgeist stieß Mathias im dritten Versuch dann auch noch die 185 Kilo zur Hochstrecke. Den krönenden Abschluss lieferte Robby Behm der mit 191 Kilo den Schlusspunkt setzte und mit dem ungefährdeten Sieg von 655,0 zu 483,3 Punkten auch seinem Trainer Andreas Rehwagen den Geburtstag versüßte. Die Chemnitzer können sich als ungeschlagener Tabellenführer nun auf die beiden Halbfinalkämpfe vorbereiten, die Kampfgemeinschaft dagegen kämpft am 7. März bei der KG Schwedt/Stralsund gegen den Abstieg.

Name KG Reißen (KG) Stoßen (KG) Punkte
Sandra Martin 52,0 49 66 81,0
Anna-Maria Weisbach 80,7 56 84 54,0
Philipp Buschek 85,3 115 138 82,4
Björn Hertrampf 88,7 123 170 115,6
Odin Franke 92,7 90 115 22,3
Mathias Baier 114,3 153 185 128,0
Verein Max. Punkte
1. Chemnitzer AC 890,0 18 : 0
2. SSV Samswegen 738,0 9 : 6
3. KG Schwedt-Stralsund 690,0 9 : 6
4. Berliner TSC 653,0 7 : 8
5. AC Atlas Plauen 631,0 6 : 9
6. AC Meißen 561,0 3 : 12
7. KG Görlitz-Zittau 625,0 2 : 13

Bereits am Sonnabendmittag stand das Sachsenligaduell der KG Görlitz-Eibau gegen den Riesaer AC auf dem Plan. Das junge Oberlausitzer Nachwuchsteam bezwang dabei klar die Gäste mit 298,0 zu 209,7 Punkten. Schon nach dem Reißen betrug der Vorsprung knapp 60 Zähler und diese Führung gaben die jungen Athleten auch nicht mehr aus der Hand. Mit zahlreichen neuen Bestleistungen verfehlten die Schützlinge von Torsten Weisbach nur knapp ihre Saisonbestleistung von 312,5 Punkten. Mit diesem Sieg nehmen die Oberlausitzer nun Kurs auf das Finale am 6. Juni und können am 7. März in Dresden aus eigener Kraft mit einem Sieg gegen die KG Dresden/Torgau ihre erste Finalteilnahme perfekt machen.

Ergebnisse:

  • Vanessa Kubelka (32,0 Pkt.)
  • Maria-Luise Weisbach (51,0)
  • Nancy Ludwig (83,0)
  • Nadine Kraft (67,0)
  • John Frenz (45,0)
  • Dominik Scholz (52,0)

Der Deutsche Meister ist zu Gast in der Flora

Am Sonnabend, um 16 Uhr erwartet die KG Görlitz-Zittau vor heimischer Kulisse den sechsmaligen Deutschen Mannschaftsmeister vom Chemnitzer AC. Zu Beginn der Saison hatten die Gäste auch einige Abgänge zu verzeichnen, aber mit fünf Siegen aus den bisherigen fünf Kämpfen stehen die Chemnitzer unangefochten auf Platz eins der Tabelle. Die Kampfgemeinschaft ist Schlusslicht in der Staffel B der 1. Bundesliga und gegen die starken Chemnitzer ist es eher ein ding der Unmöglichkeit weitere Punkte einzufahren. Dennoch hoffen die Gastgeber auf die Unterstützung ihrer Fans um sich mit dem letzten Heimkampf stimmungsvoll von ihren treuen Anhängern zu verabschieden. Bereits ab 13 Uhr messen in der Sachsenliga die KG Görlitz-Eibau und der Riesaer AC ihre Kräfte. Mit einem Sieg gegen Riesa bewahrt das junge Sachsenligateam als Tabellendritter die Chance auf den Finaleinzug am 6.6.2015. (hen)

Beitrag des MDR

Beitrag über den Kampf der 1. Bundeliga Staffel B KG Görlitz-Zittau gegen AC Atlas Plauen im MDR-Fernsehen am 24.01.2015

Spannung pur in der 1. Bundesliga

Das Publikum der diesjährigen Erst-Liga-Begegnungen im Gewichtheben kommt ein ums andere Mal auf seine Kosten. Standen in den vergangenen Jahren bis auf wenige Ausnahmen die Sieger einzelner Begegnungen auf dem Papier schon vorher fest, wagt man in der Saison 2014/2015 kaum Prognosen.

Was den Zuschauer freut ist in diesem Jahr leider das Problem der Kampfgemeinschaft Görlitz/Zittau. Neben den unerwarteten Punktgewinnen aus den Begegnungen mit Samswegen und Berlin, stehen auf der anderen Seite Niederlagen bei Wettkämpfe die im Vorfeld fest mit einem Sieg eingeplant waren. So verlief es für die KG leider auch am letzten Samstag. Mit dem AC Atlas Plauen kamen alte Bekannte nach Görlitz, so das auch die taktischen Vorgaben für die Mannschaft klar gefasst werden konnten: möglichst keine Fehlversuche in den ersten beiden Durchgängen der Reissens und Stoßens. Die gleiche Vorgabe hatten sich die Vogtländer auferlegt, wobei diese an dem Abend disziplinierter an die Umsetzung gingen. Nur 3 Fehlversuche im gesamten Wettkampf sprechen eine deutliche Sprache und bedeuteten am Ende den knappen Sieg für die Gäste. Nichts desto trotz sahen die Zuschauer einen aufregenden Wettkampf, der auch Besuchern die das erste Mal in der Flora waren einen Eindruck über die Faszination des Gewichthebens gab.

Hervorzuheben ist besonders das Bundesliga-Debute von Nadine Kraft, die 15-Jährige Nachwuchsheberein das NSAC Görlitz zeigte 6 blitzsaubere gültige Versuche und empfahl sich damit auch für den Stammkader der Bundesliga-Mannschaft. Sandra Martin hob erwartet souverän, konnte aber auch nur 4 von 6 Versuchen gültig gestalten. Einen weniger erfreulichen Tag erwischte Philipp Buschek auf Seiten der KG. Im Reissen gelang ihm nur 1 gültiger Versuch, wogegen er im Stoßen wieder an seine Bestmarke herantrat. Björn Hertrampf, noch im Aufbautraining nach einem Virusinfekt, zeigte, dass in den kommenden Wettkämpfen wieder mit ihm zu rechnen ist und legte seinerseits nur einen Versuch ungültig weg. Der Görlitzer Mathias Baier unterstrich deutlich sein steigendes Niveau. 155kg im letzten Reisversuch zeigten den Kampfwillen der KG und die Bemühungen in der 2. Teildisziplin, dem Stoßen, nochmals anzugreifen. Der polnische Junioren-Europameister Jaroslaw Samoraj auf Seiten der KG konnte an dem Abend nicht überzeuegn. auch er befindet sich nach der Weihnachtspause erst wieder im Aufbautraining, so dass neben einigen Kilos fehlende Körpergewicht, auch mehr als 40kg zu seinen Bestwerten in beiden Disziplinen fehlte.

Name KG Reißen (KG) Stoßen (KG) Punkte
Sandra Martin 50,6 48 65 80,0
Philipp Buschek 86,6 110 138 74,8
Björn Hertrampf 89,9 125 166 111,1
Jaroslaw Samoraj 97,6 147 180 134,0
Mathias Baier 110,7 155 185 132,0

Sachsenliga:

Ähnlich spannend wie in der Bundesliga, läuft es seit einiger Zeit auch in der Sachsenliga. Die KG Görlitz-Eibau hat mit einem 2:1 Sieg den Favoriten vom AC Meißen überrascht. Am Sonnabendvormittag gewannen die die Schützlinge von Torsten Weisbach im Reißen (94,5 zu 71,9 Pkt.) und im Zweikampf (264,0 zu 255,2 Pkt.) in der Meißner Gewichtheberhalle. Nur im Stoßen (185,9 zu 169,5 Pkt.) behielt der Gastgeber die Oberhand und sicherte sich einen Punkt. Ergebnisse: Nancy Ludwig (73,0 Punkte), Maria-Luise Weisbach (51,0), Dominik Scholz (42,0), Odin Franke (17,7), John Frenz (49,0), Anna-Maria Weisbach (49,0).

Die Kampfgemeinschaft erwartet ein spannendes Duell

Am Sonnabend, ab 16 Uhr im Sportzentrum Flora möchte die Kampfgemeinschaft Görlitz-Zittau mit einem Sieg gegen den AC Atlas Plauen die Abstiegsränge der 1. Bundesliga verlassen. Teamchef Jörg Scholze hat im Vorfeld schon fleißig gerechnet, denn mit einer Saisonbestleistung von 625,0 Punkten für die Gastgeber und 629,2 Punkten für die Vogtländer, ist eine Kampf auf Augenhöhe vorprogrammiert. „Meinen Schützlingen muss es gelingen die wichtigen zweiten Versuche jeweils in die Wertung zu bringen, dann haben wir eine reelle Chance den Kampf zu gewinnen.“, so der Teamchef der Gastgeber. Erst am Mittwoch kam von Björn Hertrampf die Startzusage. Er lag über den Jahreswechsel mit einem grippalen Infekt flach und konnte kein Training bestreiten. „Ich werde mich in den Dienst der Mannschaft stellen, aber durch den Trainingsrückstand werde ich keine Bestleitungen liefern können.“, beschreibt Björn seinen momentanen Leistungsstand. Im neuen Jahr gibt es auch ein neues junges Gesicht im Aufgebot. Die erst 15-jährige Nadine Kraft wird erstmals das Trikot der Kampfgemeinschaft überstreifen. Die Bronzemedaillengewinnerin der Deutschen Schülermeisterschaften sammelte schon in der Landesliga ihre Wettkampfpraxis und freut sich auf ihren ersten Einsatz bei den „Großen“. Voraussichtliche Mannschaftsaufstellung: Nadine Kraft, Sandra Martin, Philipp Buschek, Björn Hertrampf, Mathias Baier, Jaroslaw Samoraj, Ersatz: Jörg Scholze. (hen)

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