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Nach zwei Auswärtssiegen in den beiden ersten Kampftagen empfängt am Sonnabend (16 Uhr) die Kampfgemeinschaft Görlitz-Zittau in der Flora die beiden Thüringer Vertreter vom ASV Herbsleben und von der KG Ohrdruf/Crawinkel.

Die Herbslebener präsentierten sich in den letzten Kämpfen sehr stark und markierten neue Mannschaftsrekorde mit der Bestmarke von 617,6 Punkten. Für die KG Ohrdruf/Crawinkel begann die Saison mit zwei Niederlagen. Der Aufsteiger hat sich mit der maximalen Punktzahl von 381,2 am Tabellenende festgesetzt. Nach ihren Trainingsunfall und der daraus resultierende Absage der Weltmeisterschaft ist Julia Rohde (Olympiasiebte) wieder auf dem Weg der Besserung. Sie wird sicher nicht mit Höchstleistungen aufwarten können am Sonnabend, aber stellt sich dennoch in den Dienst der Mannschaft. Für die beiden Chemnitzer Christoph Pichler und Sandra Martin soll der Kampf den Jahresabschluss 2009 bilden. Beide sind in guter Verfassung und bei entsprechender Tagesform kann Christoph sicher 100 Kilo zum Ausstoß bringen. Für die Topleistung des Tages soll erneut der polnische Gaststemmer Mariusz Rytkowski sorgen. Mit jeweils sehr guten 160,0 Punkten war in den ersten beiden Kämpfen der Garnt für konstante Leistungen und zeigte dabei noch einige Reserven. Diese sind sicher nötig, denn Mathias Baier wird eine Wettkampfpause einlegen. Der Soldat befindet sich gerade auf einem Bundeswehrlehrgang und musste auf das Gewichthebertraining verzichten. Nach der verpassten Medaille bei den Olympic-Games der Masters steht erstmals wieder Holger Worm im Aufgebot der Mannschaft. Der Zittauer Routinier ist immer wieder für eine Überraschung gut und möchte mit seinen Punkten das Mannschaftskonto füllen. Komplettiert wird das Sextett von Philipp Buschek, der schon ganz gern mit 100,0 Relativpunkten in die Weihnachtspause gehen möchte. Für Spannung ist auf alle Fälle gesorgt, denn ohne Mathias Baier fehlen natürlich wichtige Punkte. Aber mit einer konzentrierten Leistung aller Teammitglieder sollte ein Heimsieg möglich sein.

Am Wochenende war Schifferstadt Gastgeber für die besten Gewichtheber der A- und B-Jugend Deutschlands.

Mit Marcel Müller stellte sich auch unter den 131 Startern ein Stemmer des NSAC Görlitz dem Kampfgericht. Erstmals startete Marcel in der Gewichtsklasse bis 62 Kilo. Mit seinen 58,8 Kilo war er einer der leichteste Heber in dieser Klasse und traf auch auf seine langjährigen Kontrahenten Nico Fritsch und Josef Hesse (beide AC Meißen). Im Reißen begann Marcel konzentriert und meisterte 70 Kilo. Leider blieben im zweiten Versuch die 74 kg auf der Strecke. So musste er im letzten Versuch noch einmal an die 74 Kilo. Mit hoher Konzentration schaffte er nun diese Last. Die Konkurrenz war ihm hier schon davon geeilt, denn Josef Hesse brachte 95 Kilo zur Hochstrecke. Im Stoßen wollte Marcel noch einmal angreifen. Motiviert brachte Marcel im Anfangsversuch 86 Kilo in die Wertung. Danach versagten bei Marcel die Nerven und die 90 Kilo im zweiten und dritten Versuch blieben an diesem Tag unerreichbar für den jungen Athleten. Mit 160 Kilo im Olympischen Zweikampf erkämpfte sich Marcel von elf Startern den fünften Platz. Souverän siegte der Meißner Josef Hesse (206 Kilo) vor seinen Vereinskameraden Nico Fritsch (173 Kilo). Da es der erster Wettkampf von Marcel in dieser Gewichtsklasse gewesen ist, kann er guter Dinge sein, das sein Leistungspotenzial noch ansteigen wird. In einer tollen Verfassung zeigte sich Christoph Pichler von Chemnitzer AC. Der Bundesligaheber im Diensten der Kampfgemeinschaft glänzte mit sechs gültigen Versuchen und den Bestleistungen mit 82 Kilo im Reißen und 103 Kilo im Stoßen. Nur knapp mit zwei Kilo Rückstand musste sich Christoph dem Eibauer Philipp Scholte geschlagen geben und freute sich sichtlich über die erkämpfte Silbermedaille.

Stemmer fahren im Vogtland vier Punkte ein. Am zweiten Kampftag der 2. Bundesliga war die Kampfgemeinschaft Görlitz-Zittau in Rodewisch zu Gast.

Dort wartete neben der gastgebenden TSG Rodewisch auch der Riesaer AC auf den Neiße-Sechser. In der vergangenen Saison unterlag die Kampfgemeinschaft noch beiden Teams und wollte sich diesmal für die Niederlagen revanchieren. Alle Leistungsträger standen dem Mannschaftsleiter am Sonntagmittag zur Verfügung. Julia Rohde erhielt mit 127,0 Punkten eine Gutschrift, da sie sich mit der Nationalmannschaft der Frauen zur Zeit auf die Weltmeisterschaft vorbereitet. Als erste durfte Sandra Martin an die Hantel gehen. Die fünffache Deutsche Meisterin (bis 48 Kilo) überzeugte mit sechs gültigen Versuchen. Endlich scheint der Knoten bei der 23-jährigen geplatzt zu sein und mit 93 Punkten konnte Sandra wieder seit langem ihr Leistungsvermögen voll ausschöpfen. Ebenfalls in der ersten Gruppe startend prässentierte sich auch Neuzugang Christoph Pichler in guter Verfassung. Im Reißen brachte er 78 Kilo zur Hochstrecke und blieb im Stoßen mit 98 Kilo nur knapp unter seiner Bestleistung von zwei Zentnern. Damit war für die Kampfgemeinschaft der Grundstein für ein gutes Ergebnis gelegt. Nicht ganz an seine Leistungen aus dem ersten Kampf kam der Zittauer Philipp Buschek heran. Im Reißen standen aus dem zweiten Versuch 110 Kilo zu Buche, aber im Stoßen klappte nur der erste Anlauf mit 127 Kilo. Aber 92,0 Punkte gab es dafür auf das Mannschaftskonto. Das wuchs auch weiter fleißig an denn der polnische Nationalheber Mariusz Rytkowski zeigte erneut eine erstklassige Leistung. Nach 155 Kilo im Reißen konnte der 33-jährige noch 182 Kilo im Stoßen gültig gestalten. Damit war Mariusz mit 160,8 Punkten bester Athlet des Tages. Wie so oft war auch diesmal Superschwergewichtler Mathias Baier der letzte Heber der Veranstaltung. Ohne Fehler blieb der Görlitzer und meisterte 155 Kilo im Reißen sowie 195 Kilo im Stoßen. Das brachten ihm und seinem „aufstiegshungrigen“ Team weiter 131,0 Punkte ein. Nur knapp mit 695,8 Punkten wurde diesmal die 700-Punkte-Marke verfehlt. Aber unterm Strich zählen natürlich die jeweils zwei Siegpunkte gegen Rodewisch (448,6 Pkt.) und Riesa (559,8 Pkt.). Mit diesem Doppelsieg verteidigt die KG Görlitz-Zittau die Tabellenspitze und freut sich schon auf den ersten Heimkampf am 12. Dezenmber 2009 im Sportzentrum Flora. Ergebnisse: Julia Rohde Gutschrift: 127,0 Pkt. Sandra Martin (49,2) 55 kg/70 kg/125 kg/93,0 Pkt. Christoph Pichler (55,4) 78 kg/98 kg/176 kg/92,0 Pkt. Philipp Buschek (74,5) 110 kg/127 kg/237 kg/92,0 Pkt. Mariusz Rytkowski (88,1) 155 kg/182 kg/337 kg/160,8 Pkt. Mathias Baier (123,9) 155 kg/195 kg/350 kg/131,0 Pkt. Tabelle: Siehe www.bvdg-online.de

Deutschen Meisterschaften der C-Jugend

Bei den am vergangenem Sonnabend stattgefundenen Deutschen Meisterschaften der C-Jugend in der Sportstadt Riesa trat auch der Görlitzer Philipp Otto an die Hantel. In der schweren Gewichtsgruppe des Jahrganges 1996 schlag sich der NSAC-Athlet recht wacker. Im Reißen steigerte Philipp seine Bestleistung auf 48 Kilo. In der technischen Bewertung bekam Philipp den Bestwert von 5,26 Punkte von maximal 10 Punkten. Und auch im Stoßen blieb der Görlitzer ohne Fehler und stieß 60 Kilo zur Hochstrecke. Dafür erhielt er in der technischen Ausführung 4,63 Punkte. In der anschließenden Athletik (Kugelschocken, Schlußdreisprung und Lauftest) zeigte Philipp auch hier gute Ergebnisse und erzielete Bestleistungen. Im starken Starterfeld dieser Gewichtsgruppe kam er jedoch nicht an die besten heran und belegte am Ende des langen Wettkampftages den zehnten Platz. Sieger wurde der Chemnitzer Toni Weber vor Tim Felber aus Eibau. Jetzt gilt es für Philipp noch fleißig weiter zu trainieren, denn am 19. Dezember findet in Dresden der Finaldurchgang im sächsischen Schülerpokal statt, wo er mit seinen Trainingskameraden noch einmal nach Bestleistungen kämpfen wird.

Julia Rohde ist stärkste Heberin und fliegt zur Weltmeisterschaft

Die Römerstadt Ladenburg (BWG)war am Wochenende Austragungsort der Deutschen Meisterschaft im Gewichtheben. Für die Neißestädter kämpften Julia Rohde und Mathias Baier um die Titel kräftig mit. Zweifelsohne der Höhepunkt der Meisterschaft war die WM-Qualifikation der Deutschen Nationalmannschaft. Angeführt von Olympiasieger Mathias Steiner ging es für die zwölf Heber um die Fahrkarten zur WM in Süd-Korea. Mit in diesem Starterfeld präsentierte sich die Olympiasiebente Julia Rohde. Nach ihrem kompletten Medaillensatz bei der U23-EM vor 13 Tagen zeigte sich die Görlitzerin auch diesmal in blendender Verfassung. Im Reißen erlaubte sich die Sportsoldatin keinen Fehler in brachte 83 Kilo in die Wertung. Nach 98 Kilo im ersten Anlauf des Stoßens konnte Julia leider im zweiten Versuch die 101 Kilo nicht bewältigen. Trotzdem steigerte sie noch einmal die Hantellast um ein Kilo und stieß die 102 Kilo im letzten Versuch sauber aus. Freudestrahlend nahm Julia in der anschließendend Siegerehrung gleich sechs Goldmedaillen in Empfang. In der Klasse bis 58 Kilo siegte Julia sowohl bei den Juniorinnen als auch bei den Seniorinnen in allen drei (Reißen, Stoßen, Zweikampf) Wertungen. Aber das war noch nicht alles an Pokalen für Julia, denn sie gewann auch die Relativwertung bei den Juniorinnen und Seniorinnen mit 146,0 Punkten. Bei der anschließenden Pressekonferenz wurden auch die „Flugtickets“ zur WM vom 18.-30.11.2009 nach Goyang (Südkorea) vergeben. Mit im Flieger sitzen neben Mathias Steiner (+105 kg), Jürgen Spieß (-94 kg) und Almir Velagic (+105 kg) auch Julia Rohde(-53 kg) und der Eibauer Tom Schwarzbach (-85 kg), der erstmals 200 Kilo zur Hochstrecke brachte. Den Sprung ins WM-Team schaffte auch Anett Goppold (-69 kg) aus Eibau. Zum fünften Mal wurde Bundesligaheberin Sandra Martin (Chemnitzer AC) Deutsche Meisterin bei den Frauen. In der Klasse bis 48 Kilo meisterte sie 52 Kilo im Reißen und stieß anschließend 68 Kilo in die Höhe. Ihr Teamkollege Christoph Pichler (-56 Kilo) brachte erstmals in seiner jungen Heberkarriere 100 Kilo im Stoßen zur Hochstrecke. Das reichte am Ende für den Deutschen Meistertitel bei den Junioren und Platz drei bei den Senioren. In der letzten Veranstaltung der Meisterschaft startete Mathias Baier in der Klasse über 105 Kilo. Im Reißen lief es von Anfang an perfekt und über die Stationen 158 Kilo und 163 Kilo lagen im dritten Versuch mit 165 Kilo eine neue Bestleistung auf der Hantel. Und auch die 165 Kilo riss Mathias fehlerfrei zur Hochstrecke und sicherte sich hinter Almir Velagic und Mathias Steiner die Bronzemedaille im Reißen. Im zweiten Versuch des Stoßen zeigte Mathias tollen Kampfgeist und konnte nach einem schweren Umsatz noch die Hantel gültig über den Kopf ausstoßen. Im letzten Anlauf lagen dann 211 Kilo auf der Hantel. Und im letzten Versuch der Deutschen Meisterschaft kämpfte Mathias noch einmal grandios und stellte einen neuen Bestwert auf. Wie im Reißen so sicherte sich Mathias auch im Stoßen und Zweikampf die Bronzemedaille mit 376 Kilo. Ergebnisse: Juniorinnen/Frauen bis 58 kg: 1. Julia Rohde (54,5) 83 kg/102 kg/185 kg Männer über 105 kg: 3. Mathias Baier (123,6) 165 kg/211 kg/376 kg

Kampfgemeinschaft startet mit Glanzleistung in die Saison

In Plauen begann für das Zweitligateam der KG Görlitz-Zittau die neue Saison. Gegen den AC Atlas Paluen, Absteiger aus der ersten Liga, behielten die Neißestemmer klar die Oberhand und gewannen mit 706,2 zu 451,8 Punkten. In der ersten Gruppe legeten die beiden Frauen den Grundstein für die ausgezeichnete Teamleistung. Sandra Martin hatte im Reißen noch technische Probleme und konnte nur einen Versuch mit 50 Kilo in die Wertung bringen. Im Stoßen lief es für die Chemnitzerin dann besser. Mit drei gültigen Versuchen meisterte Sandra 66 Kilo und erzielte 85 Punkte. Olympiastarterin Julia Rohde stellte sich trotz intensiver Vorbereitung auf die U23-EM ebenfalls in Dienst der Mannschaft. Mit „angezogener Handbremse“ schaffte sie hervorragende 133,0 Punkte. Gleich nach dem Wettkampf ging es für die 20-jährige in Richtung Wladyslawowo (Polen), wo sie am Dienstag (17 Uhr) um die Medaillen kämpfen wird. Einen guten Einstand lieferte Christoph Pichler im Dress der Kampfgemeinschaft ab. Nach 77 Kilo im Reißen und 96 Kilo im Stoßen versuchte sich der 16-jährige an „zwei Zentner“ im letzten Versuch. Noch waren die 100 Kilo aber zu schwer, aber im weiteren Saisonverlauf sollte die magische Grenze geknackt werden. Knapp an 100 Punkten schrammte Philipp Buschek vorbei. Im Reißen meisterte der Altenpfleger 110 Kilo und im Stoßen kamen noch einmal 132 Kilo dazu. Mit 97 Punkten präsentierte sich Philipp in toller Form. Die Neuverpflichtung mit dem polnischen Auswahlheber Mariusz Rytkowski hat sich im ersten Wettkampf gut präsentiert. Mit 155 Kilo im Reißen und 180 Kilo im Stoßen war Mariusz mit 160,2 Punkten bester Heber des Tages. Nach seinem zweiten Platz bei den polnischen Meisterschaften vor vierzehn Tagen absolvierte er nur jeweils zwei Versuche in den Teildisziplinen und lies noch so einiges offen für weitere Einsätze. Erneut überzeugte auch Mathias Baier mit 160 Kilo im Reißen und 201 Kilo im Stoßen. Nur knapp verfehlte Mathias dabei die persönliche Bestmarke von 164 Kilo im Reißen. Zu keiner Zeit war der Sieg der Kampfgemeinschaft gefährdet und mit 706,2 Punkten blieb das team nur knapp unter der Mannschaftsbestleistung von 721,8 Punkten aus dem Jahr 1992. In zwei Wochen finden in Ladenburg (BWG) dann dieDeutschen Titelkämpfe statt und etwas ungewöhnlich am Sonntag, den 8.11.2009 (12 Uhr) geht es für die KG nach Rodewisch zum zweiten Saisonkampf. Ergebnisse: Sandra Martin (48,8 kg) 50 kg/66 kg/ 116 kg/85,0 Pkt. Julia Rohde (53,4 kg) 78 kg/92 kg/170 kg/133,0 Pkt. Christoph Pichler (55,9 kg) 77 kg/96 kg/173 kg/89,0 Pkt. Philipp Buschek (74,4 kg) 110 kg/132 kg/242 kg/97,0 Pkt. Mariusz Rytkowski (87,4 kg) 155 kg/180 kg/335 kg/160,2 Pkt. Mathias Baier (123,2 kg) 160 kg/201 kg/361 kg/142,0 Pkt.

NSAC-Nachwuchs erkämpft sich zwei Medaillen

In Plauen fanden am Sonnabend die Sachsenmeisterschaften und gleichzeitig der vierte Durchgang des Schülerpokals im Gewichtheben der E-/D- und C-Jugend statt. Knapp 60 Starter aus allen Vereinen des Freistaates kämpften um die begehrten Titel und Platzierungen. Mit zwei Vizemeistertiteln war die Ausbeute für den NSAC wieder sehr erfolgreich. Phillip Otto (C-Jugend 1996) sorgte mit Bestleistungen von 43 Kilo im Reißen und 53 Kilo im Stoßen an diesem Tag für einen hervorragenden siebten Platz in seiner Jahrgangswertung. Damit verbesserte er sich zum letzten Wettkampf um beachtliche vier Kilo im Zweikampf. Richard Schubert (D-Jugend 1997) erreichte die nächste Etappe seines großen Zieles, Sieger der Gesamtwertung des Schülerpokals 2009 zu werden. Ihm ist mit der gezeigten Leistung kaum noch der Titel streitig zu machen. Mit einer erneuten persönlichen Bestleistung von 42 Kilo im Reißen und guten gleichbleibenden Leistungen in der Athletik sicherte er sich an diesem Tag den Vizemeistertitel. Verbessern konnte sich auch Benno-Hagen Grothe (D-Jugend 1998). Mit 22 Kilo im Reißen und konstanten Athletikergebnissen erkämpfte er sich den sechsten Platz. Immer sicherer in der Gewichthebertechnik zeigte sich Max Käubler (E-Jugend 2000). Er bewältigte diesmal im Reißen 15 Kilo. Für ihn bedeutete es in der Endabrechnung den 19. Platz. Die beiden Damen in der Mannschaft des NSAC Görlitz e.V. präsentierten sich ebenfalls in guter Verfassung. Maria–Luise Weisbach (E-Jugend 2000) zeigte an diesem Tag 18 Kilo im Reißen dem Publikum. Mit sehr guten Leistungen in der Athletik, reichte es für sie am Ende für den Vizemeistertitel an diesem Tag. Sie verpasste den Meistertitel denkbar knapp mit nur sechs Punkten. Stärkstes Mädchen in ihrer Altersklasse war an diesem Tag wieder Ihre Schwester Anna–Maria Weisbach (E-Jugend 1999). Sie brachte 22 Kilo im Reißen zur Hochstrecke und erreichte damit in der Gesamtwertung einen fünften Platz.

Julia Rohde fährt zur U23-EM

Nach dem letzten Qualifikationswettkampf für die Teilnahme an der U23-Europameisterschaft im Gewichtheben gab es Licht und Schatten für die NSAC-Heber. Beim internationalen Turnier "Monique Maurice" in Frankreich feierte Julia Rohde nach 13-monatiger Wettkampfpause ein gelungenes Comeback. Die Olympiasiebente von Peking erreichte 186 kg im Olympischen Zweikampf und überbot damit ihre Leistung der Olympischen Spiele 2008 um ein Kilo. Julia Rohde scheint damit gut gerüstet für die in zwei Wochen beginnende U23-Europameisterschaft, zu dem die 20jährige Görlitzerin um den Titel kämpfen möchte. Für Superschwergewichtler Mathias Baier war der Qualifikationswettkampf eine einzige Enttäuschung. Mit nur jeweils einem gültigen Versuch im Reißen (155 Kilo) und Stoßen (205 Kilo) blieb er weit unter seinen gezeigten Trainingsleistungen. Bundestrainer Michael Vater strich ihn nach dieser Leistung aus dem Kader zur U23-EM. „An der Kraft lag es ganz sicher nicht bei Mathias, aber er konnte dem nervlichen Druck leider nicht standhalten.“, so der Bundestrainer nach dem Kampf.

NSAC-Stemmer erkämpfen sich fünf Medaillen

Knapp 50 Starter aus allen Vereinen des Freistaates kämpften um die begehrten Titel. Mit fünf mal Edelmetall war die Ausbeute für die Gastgeber sehr erfolgreich. In der Gewichtsklasse bis 45 Kilo (B-Jugend) startete Dominik Scholz. Scheiterte er noch im Reißen an 30 Kilo im letzten Versuch, so klappte im Stoßen alles perfekt. Mit 40 Kilo freute sich Dominik nicht nur über die persönliche Bestleistung sondern auch über die Silbermedaille in dieser Gewichtsklasse. Nach einer langen Wettkampfpause trat auch wieder Steven Rohde an die schwere Eisenhantel. In der Klasse bis 56 Kilo (B-Jugend) hatte er mit der Bundesliga-Neuverpflichtung Christoph Pichler einen starken Konkurrenten. Aber Steven ließ sich davon nicht beirren und meisterte alle sechs Versuche gültig. Mit 44 Kilo im Reißen und 54 Kilo im Stoßen stelle er jeweils Bestwerte auf und erkämpfte sich die Silbermedaille. Für Marcel Müller (bis 62 Kilo/B-Jugend) hieß es erneut gegen die Meißner Nico Fritsch und Josef Hesse anzutreten. Den Dreikampf entschied letztendlich Josef Hesse mit 195 Kilo für sich. Hinter dem zweiten Meißner reichte es für Marcel mit fünf persönlichen Bestwerten zum dritten Platz. Bei den Junioren hatte am Nachmittag Ricardo Köhler seinen zweiten Gewichtheberwettkampf zu bestreiten. Wie schon beim Oberlausitz-Cup zeigte der 19-jährige keine nerven und riss mit 62 Kilo persönlichen Bestwert. Auch wenn im Stoßen der erste Versuch daneben ging, so steigerte sich Ricardo noch einmal und bewältigte 72 Kilo. Für ihn eine tolle Leistung, die am Ende mit der Silbermedaille belohnt wurde. Als Goldkandidat ging Mathias Baier ( über 105 Kilo/Senioren) an den Start. Ohne Konkurrenz glänzte er bei all seinen Versuchen und bedankte sich mit 200 Kilo im Stoßen beim treuen Anhang. Mit Sandra Martin (Chemnitz) und Holger Worm (Zittau) nutzten auch zwei weitere Bundesligaheber der Kampfgemeinschaft Görlitz-Zittau die Titelkämpfe, um ihr derzeitiges Leistungsvermögen zu testen. Für beide gab es jeweils die Goldmedaille als Belohnung für ihre gezeigten Leistungen. Jetzt blicken alle Stemmer gespannt auf den ersten Bundesligakampf in der neuen Saison. Am 10. Oktober reist die Kampfgemeinschaft dann nach Plauen zum Absteiger aus der ersten Liga. Ergebnisse: B-Jugend: Bis 45 Kilo: 2. Platz Dominik Scholz mit 68 Kilo im Zweikampf Bis 56 Kilo: 2. Platz Steven Rohde mit 98 Kilo im Zweikampf Bis 62 Kilo: 3. Platz Marcel Müller mit 148 Kilo im Zweikampf Junioren: Bis 77 Kilo: 2. Platz Ricardo Köhler mit 134 Kilo im Zweikampf Senioren: Über 105 Kilo: 1. Platz Mathias Baier mit 355 Kilo im Zweikampf

Das Sportzentrum „Flora“ war am Sonnabend Austragungsort des traditionellen Oberlausitzcup der Gewichtheber

25 Sportlerinnen und Sportler, darunter Olympiateilnehmerin Julia Rohde wollte in der Neißestadt ihr Leistungsvermögen testen. Unter den Augen von U23-Bundestrainer Michael Vater und Frauenbundestrainer Thomas Faselt präsentierten sich die Athleten in einer guten Verfassung. Julia Rohde konnte dabei den Sieg bei den Frauen erkämpfen. In der ersten Veranstaltung gingen mit Dominik Scholz, Marcel Müller und Ricardo Köhler drei NSAC-Stemmer an die Hantel. Neuling Ricardo Köhler konnte bei seinem ersten Wettkampf überzeugen. Mit drei gültigen Versuchen und dem Bestwert von 60 Kilo beendete er das Reißen. Im Stoßen reichte dann die Kraft noch für zwei gültige Versuche. Am Ende freute sich der 19-jährige mit 130 Kilo im Zweikampf und Platz zehn in der Gesamtwertung über seinen gelungen Einstieg in den Gewichthebersport. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 30 Kilo im Reißen und 38 Kilo im Stoßen überzeugte Dominik Scholz. Der jüngste NSAC-Starter belegte den neunten Platz in der Juniorenwertung. Ohne Fahl und Tadel blieb Marcel Müller. Der Zweitplatzierte der Internationalen Deutschen Meisterschaft gestaltete alle sechs Versuche gültig und kam sehr nah an seine persönlichen Bestmarken heran. Mit 49 Relativpunkten rangierte er am Ende auf Platz sechs. An einen neuen Namen sollte sich die Freunde des Görlitzer Gewichthebersportes schon gewöhnen. Der Chemnitzer Christoph Pichler wird ab sofort im Dress der Kampfgemeinschaft Görlitz-Zittau auflaufen. Bei seinem Wettkampf an Sonnabend belegte der 16-jährige Nachwuchsheber mit 90 Punkten den hervorragenden zweiten Platz hinter dem Eibauer Philipp Scholte. Höhepunkt des Oberlausitzcups war zweifelsohne die zweite Veranstaltung am Nachmittag. Mit der Frauennationalmannschaft und dem U23-Team des Bundesverbandes stand ein erlesenes Starterfeld auf der Heberbühne. Erwartungsgemäß setzte sich Julia Rohde in der Konkurrenz der Frauen durch. Nach 76 Kilo im Reißen konnte Julia im Stoßen sich auf 95 Kilo steigern und gewann mit 132,0 Punkten vor ihren Nationalmannschaftskolleginnen Anett Goppold (Eibau) und Kathleen Schöppe (Chemnitz). Äußerst spannend war der Kampf um den Sieg bei den Herren. Erst im letzten Versuch sicherte sich der Tuttlinger Ingolf Keba mit 148 Punkten den Sieg. Nur einen Punkt dahinter musste sich André Winter (Neuhardenberg) mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Kleine technische Fehler im zweiten und dritten Versuch des Reißens an 157 Kilo brachten den Görlitzer Mathias Baier um eine bessere Platzierung. Im Stoßen steigerte sich Mathias zwar auf 206 Kilo, aber der Rückstand auf die zwei ersten war nicht mehr aufzuholen. So belegte der Neißestädter am Ende mit 140 Punkten den dritten Platz. Trotz des Altstadtfestes kamen die Heberfans zahlreich in die „Flora“ und sahen einen hochklassigen Oberlausitzcup. Bereits in drei Wochen ist Görlitz erneut Gastgeber für die Gewichtheber, denn am 19. September ermitteln die sächsischen Stemmer ihre Landesmeister in der Neißestadt. Ergebnisse: Platz Name (KG) Reißen/Stoßen/Zweikampf Junioren: 6. Marcel Müller (56,3) 63 kg/74 kg/137 kg 9. Dominik Scholz (44,3) 30 kg/38 kg/68 kg 10. Ricardo Köhler (70,3) 60 kg/70 kg/130 kg Frauen: 1. Julia Rohde (54,7) 76 kg/95 kg/171 kg Senioren: 3. Mathias Baier (123,5) 153 kg/206 kg/359

Der Gewichtheber - Nachwuchs traf sich zum 3. Durchgang des Schülerpokals in Riesa

Auch diesmal wieder mit vorderen Platzierungen und persönlichen Bestleistungen für den Nachwuchs vom NSAC Görlitz e.V. Leider konnte der verletzte Eric Frenes (1996) diesmal nicht seine Mannschaft unterstützen. Aber sein Teamkollege Phillip Otto (1996) sorgte mit Bestleistungen von 37 Kilo im Reißen und 42 Kilo im Stoßen an diesem Tag für einen hervorragenden 10. Platz in ihrer Jahrgangswertung. Richard Schubert (1997) erreichte die nächste Etappe seines großen Zieles, Sieger der Gesamtwertung des Schülerpokals 2009. Mit einer erneuten persönlichen Bestleistung von 36 Kilo im Reißen und guten gleichbleibenden Leistungen in der Athletik sicherte er sich auch an diesem Tag den ersten Platz auf dem Podest. Verbessern konnte sich auch Benno-Hagen Grothe (1998). Im Reißversuch um 18 Kilo verließen ihn diesmal leider die Nerven, dafür konnte er sich mit guten Leistungen in der Athletik den 5. Platz sichern. Immer sicherer in seinen Leistungen zeigt sich Max Käubler (2000). Kontinuierlich steigert er sich und zeigte diesmal im Reißen einen guten Versuch mit 15 Kilo. Damit verbesserte er sich zum letzten Wettkampf um ganze 5 Kilo. Leider waren andere im athletischen Teil diesen Tag besser. Für ihn bedeutete es in der Endabrechnung den 10. Platz. Die beiden Gewichtheber Damen in der Mannschaft des NSAC Görlitz e.V. präsentierten sich in guter Verfassung. Maria – Luise Weisbach (2000) stand ihren männlichen Kollegen in nichts nach und zeigte an diesem Tag hervorragende 16 Kilo im Reißen dem Publikum. Leider musste sie diesen Tag Punkte in der Athletik abgeben, doch es reichte für sie am Ende für den 3.Platz.Stärkste Heberin in ihrer Altersklasse war an diesem Tag Anna – Maria Weisbach (1999). Sie brachte 18 Kilo im Reißen zur Hochstrecke und erreichte damit in der Gesamtwertung einen guten 5. Platz.

Im letzten Kampftag der Bundesligasaison 2008/2009 musste die Kampfgemeinschaft Görlitz-Zittau erneut eine Niederlage einstecken.

Beim Staffelsieger AC Meißen reichten 520,7 Punkte nicht zum Sieg. Spannend begann der Wettkampf. Maxi Birk und Sandra Martin brachten die Gäste schnell in Führung. Aber die Meißner Stemmer hielten dagegen. Auch die 110 Kilo von Mastersweltmeister Holger Worm konnten einen Rückstand nicht verhindern. In der zweiten Gruppe präsentierten sich wie gewohnt die stärksten Heber beider Teams. Hierbei blieb Mathias Baier ohne Fehlversuch und bewältigte 157 Kilo im Reißen. Knapp scheiterten Jörg Scholze und Philipp Buschek an ihren dritten Versuchen. So konnten sich die Gastgeber einen kleinen Vorsprung von 6,7 Punkten zur Pause erarbeiten. Im Stoßen wurde dann Marcel Müller für Sandra Martin eingewechselt. Der junge Sportschüler stellte mit 70 Kilo seine Bestleistung ein, konnte aber die aufgelegten 72 Kilo im dritten Anlauf nicht meistern. Mit starken Schulterschmerzen kämpfte sich Maxi Birk durch das Stoßen. Am Ende konnte sie sich über 56 Kilo freuen. Auch Holger Worm steigerte sich im letzten Kampftag noch einmal und stieß 130 Kilo zur Hochstrecke. Aber Punkt für Punkt bauten die Domstädter ihrer Führung weiter aus. Die Gastgeber leisteten sich nur zwei Fehlversuche im Stoßen. Da halfen auch die 200 Kilo von Mathias Baier nicht viel. Er war seit dem traditionsträchtigen „Pokal der Blauen Schwerter“ wieder der erste Heber, der in Meißen vier Zentner zur Hochstrecke brachte. Über 50 Punkte knöpften die Gastgeber der Kampfgemeinschaft im Stoßen ab und sicherten sich mit 579,6 Punkten eine neue Saisonbestleistung und den ersten Platz in der Staffel Süd-Ost. Die Stemmer von Neiße und Mandau schauten dagegen in Richtung Herbsleben. Aber die Riesaer Heber verloren in Thüringen und somit rutschte die Kampfgemeinschaft auf den letzten Tabellenplatz ab. Somit muss die Kampfgemeinschaft weiter um den Klassenerhalt zittern. Denn noch ist ungewiss ob es einen Aufsteiger in die zweite Liga gibt. Teamchef Andreas Hentschel, der noch vor Beginn der Saison einen Aufstiegsplatz angepeilt hat, war dennoch nicht unzufrieden mit der Saison. „Leider konnten wir nie in Bestbesetzung antreten. Der Ausfall von Julia Rohde war natürlich durch die jungen Heber nicht zu kompensieren. Aber ich hoffe das alle bei der Stange bleiben und wir in der nächsten Saison einen erneuten Angriff starten“, so das knappe Fazit des Teamchefs. Ergebnisse: Maxi Birk (48,2) 41 kg/56 kg/66,0 Pkt. Sandra Martin (49,6) 52 kg/---/36,0 Pkt. Marcel Müller (54,0) ---/70 kg/31,5 Pkt. Holger Worm (78,9) 110 kg/130 kg/84,0 Pkt. Philipp Buschek (79,9) 115 kg/135 kg/90,2 Pkt. Jörg Scholze (85,5) 112 kg/132 kg/73,0 Pkt. Mathias Baier (121,6) 157 kg/200 kg/140 Pkt. Tabelle: 1. AC Meißen 12:4 2. TSG Rodewisch 12:4 3. Riesaer AC 6:10 4. ASV Herbsleben 6:10 5. KG Görlitz-Zittau 4:12

Beim Länderpokal der A- und B-Jugend am vergangenem Wochenende in Plauen

konnte die Auswahlmannschaft des Freistaates Sachsen einen hervorragenden zweiten Platz belegen. Erst mit der letzten Gewichtsklasse sicherten sich die Bayern den Titel des Jahres 2009. In der Landesauswahl Sachsen kam auch die Görlitzerin Maxi Birk zum Einsatz. Mit sechs gültigen Versuchen und den neuen Bestleistungen von 43 Kilo im Reißen und 57 Kilo im Stoßen meisterte Maxi erstmals in ihrer jungen Heberlaufbahn 100 Kilo im Zweikampf. Damit belegte sie bei den jungen Damen den sehr guten fünften Platz. In vierzehn Tagen steht Maxi erneut auf der Heberbühne, dann im Aufgebot der KG Görlitz-Zittau im letzten Kampf der zweiten Bundesliga. Die Görlitzer reisen am 18.04.2009 nach Meißen zum Tabellenführer. Wer die Mannschaft mit anfeuern möchte (Beginn in Meißen: 19:00 Uhr) kann sich unter Tel.: (03581)7049800 melden und sich einen Platz im Fanbus sichern.

Zum zweiten Durchgang des Schülerpokals trafen sich die jüngsten Hantelasse in Chemnitz.

Dabei konnten sich zwei NSAC-Schützlinge als Sieger feiern lassen. Im Jahrgang 1996 kämpften Eric Frenes und Philipp Otto um gute Platzierungen. Eric gelang es dabei vier persönliche Bestleistungen im Reißen und Stoßen aufzustellen und kam auch ganz ordentlich durch den athletischen Vierkampf. Am Ende reichte es für den Görlitzer zum zehnten Platz. Sein Vereinskollege Philipp Otto verbesserte ebenso seine Bestwerte und belegte in der Endabrechnung den elften Platz. Richard Schubert (1997)setzte seinen Siegeszug auch in Chemnitz fort. Nach 32 Kilo im Reißen verteidigte er seinen Vorsprung auch in der Athletik und wurde Tagessieger. Mit einem guten siebenten Platz konnte Benno-Hagen Grothe (1998) den Wettkampf beenden. Bei seinem zweiten Wettkampf verbesserte er die persönliche Bestmarke im Reißen auf 18 Kilo. Einige Reserven zeigte Benno noch in der Athletik, wo nicht alles so hundertprozentig gelang. Motiviert durch die Ergebnisse seiner älteren Teamgefährten steigerte sich auch Max Käubler (2000) an diesem Tag. Mit 10 Kilo im Reißen waren er und sein Trainer sehr zufrieden. Nach dem athletischen Teil stand dann der zehnte Platz für den Max fest. Freudestrahlend stand Maria-Luise Weisbach (2000) ganz oben auf dem Siegerpodest. Nach dem Reißen führte Maria noch mit sechs Punkten Vorsprung, aber in der Athletik holten ihre Konkurrentinnen mächtig auf. In der letzten Disziplin dem Bankdrücken galt es nun die maximale Punktzahl zu erreichen. Mit 19 Kilo schaffte Maria die geforderten 15 Wiederholungen und damit gewann sie denkbar knapp vor Joe-Anne Kammer aus Torgau. Anna-Maria Weisbach (1999)lag nach dem Reißen noch auf dem dritten Platz, aber erwischte einen schlechten Tag in der Athletik und rutschte auf den siebenten Platz ab. In der Mannschaftswertung verteidigte die NSAC-Staffel ihren siebenten Platz aus dem ersten Durchgang. Zufrieden äußerten sich auch die Trainer zu diesen Leistungen, denn alle Athletenm konnten zumindest im Reißen bzw. Stoßen ihre Trainingsergebnisse auch auf der Wettkampfbühne präsentieren und verbessern.

Zweifacher Triumph für die NSAC-Stemmer

Nach seinem Deutschen Meistertitel in der C-Jugend im vergangenem Jahr konnte Marcel Müller (15 Jahre) auch am 13. März 2009 kräftig jubeln. Mit 14,39% der abgegebenen Stimmer siegte der Görlitzer Heber vor dem Radsportler Florian Jung und der Reiterin Sabine Friedrich. Bei den Frauen setzte sich erwartungsgemäß die Olympiasiebente Julia Rohde mit 34,15% der Stimmen durch. Sie verwies Läuferin Franziska Kranich und Karatekämpferin Doreen Drehmann auf die Plätze. Nach einigen Jahren ohne Nominierung stand wieder Thomas Hoog auf dem Tippschein der SZ-Sportlerumfrage. Der Deutsche Meister (+105kg) landete am Ende der Auszählung auf dem dritten Platz. Überraschungssieger wurde Motorsportler Marco Poppitz vor dem Rettungsschwimmer Marco Frenzel. Und auch bei den Mannschaften gelang den erfolgreichen Gewichthebern der Sprung unter die ersten drei. Hinter dem Tanzpaar Haupt/Schönfelder und den Oberligahandballern des SV Koweg erkämpfte sich die KG Görlitz-Zittau den dritten Platz. Mit über 10.000 eingesandten Stimmzetteln ist die SZ-Sportlerumfrage nach wie vor ein Gradmesser für die Popularität der Görlitzer Sportler. Bis in die frühen Morgenstunden wurde in der LandskronKULTURbrauerei gefeiert und gefachsimpelt.

Nach der dritten knappen Heimniederlage in Folge rutscht die KG auf den letzten Tabellenplatz.

Abstiegsangst statt Aufstiegskampf

Nach der dritten knappen Heimniederlage in Folge rutscht die KG auf den letzten Tabellenplatz.

Das ein Zweitligakampf der Kampfgemeinschaft Görlitz-Zittau nichts für schwache Nerven ist, erlebten die rund 200 Zuschauer erneut am vergangenem Sonnabend in der Flora. Gegen den Tabellenletzten aus Herbsleben sollte eigentlich die Heimbilanz aufgebessert werden. Aber es kam wiedermal ganz anders als erhofft.

Noch am Donnerstag klingelten die Telefone beim Teamchef erneut heiß. Erst meldete sich Maxi Birk nicht einsatzfähig und dann klagte auch noch Mathias Baier über Rückenschmerzen. Doch bei beiden kam kurz vor Wettkampfbeginn Entwarnung, auch dank der einfühlsamen Hände von Physiotherapeut Hagen Richter. Voller Motivation gingen alle Heber in den Kampf. Gleich vier Stemmer blieben im Reißen ohne Fehlversuch und steigerten ihre Saisonbestleistungen. Wertvollste Leistung waren dabei die 73 kg von Julia Rohde, die damit 53,5 Punkte zum Mannschaftskonto beisteuerte. Beachtliche Steigerungen vollbrachten die Gäste aus Herbsleben. Mit der Reißbestleistung von 199,3 Punkten in die Neißestadt gereist, standen zur Pause 212,7 Punkte auf der Anzeigetafel. Die Gastgeber mussten somit erneut einem Rückstand von knapp zehn Punkten im Stoßen hinterherlaufen.

In der zweiten Teildisziplin kam dann auch Mathias Baier zum Einsatz. Um seinen Rücken zu schonen absolvierte Sandra Martin das Reißen für ihn. Ständige Führungswechsel prägten den Wettkampfverlauf im Stoßen. Keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Vor den letzten sechs Versuchen des Kampfes lag die Kampfgemeinschaft nur noch fünf Punkte zurück. Um den Rückstand zu egalisieren steigerte Julia Rohde in ihrem letzten Versuch dann auch um fünf Kilo. Aber leider waren die zwei Zentner an diesem Tag zu schwer für die Olympiasiebente. Philipp Buschek dagegen brachte den letzten Versuch gültig in die Wertung und somit schmolz der Rückstand auf zwei Punkte zusammen. Die letzten beiden Heber aus Herbsleben zeigten jedoch keine Schwächen in ihren finalen Versuchen und bauten die Führung wieder auf acht Punkte aus. Somit musste Mathias Baier als letzter Heber des Kampfes acht Kilo mehr auf die Hantel packen. Die Scheibenstecker präparierten die Hantel mit 203 Kilo. Aber die Steigerung war dann doch zu groß und Mathias hatte keine Chance die enorme Last zu meistern.

Der kämpferische Einsatz aller Teammitglieder wurde erneut nicht mit einem Sieg belohnt. Trotz vieler persönlicher Steigerungen fehlte das Quäntchen Glück zum Erfolg. Auch wenn jetzt die KG Träger der „roten Laterne“ in der Tabelle ist, so greifen die Jungs und Mädels am 17. April noch einmal richtig an. Dann ist man gewillt dem Tabellenführer aus Meißen erneut ein Bein zustellen.

Ergebnisse:

Maxi Birk (47,2) 43 kg/52 kg/65,0 Pkt.
Sandra Martin (49,5) 54 kg/---/38,0 Pkt.
Marcel Müller (53,0) 60 kg/70 kg/56,0 Pkt.
Julia Rohde (54,7) 73 kg/95 kg/129,0 Pkt.
Philipp Buschek (78,6) 111 kg/135 kg/90,0 Pkt.
Jörg Scholze (84,6) 112 kg/133 kg/75,8 Pkt.
Mathias Baier (120,5) ---/195 kg/87,0 Pkt.

Letzter Heimkampf soll siegreich enden !

Im letzten Heimkampf der Zweitligasaison 2008/2009 empfängt am Sonnabend um 16 Uhr die Kampfgemeinschaft Görlitz-Zittau den Tabellenletzten aus Herbsleben.

Nach zwei verpassten Chancen sich an die Tabellenspitze der Liga zu setzen möchten sich die Stemmer mit einem Sieg von ihrem treuen Heimpublikum verabschieden.

Außer Holger Worm sind alle Heber am Start. Vor allem der Nachwuchs mit Maxi Birk und Marcel Müller hat in diesem Kampf die Möglichkeit, sein Leistungsvermögen unter Beweis zu stellen. Auch Julia Rohde zeigte in der vergangenen Woche gut Trainingsleistungen und wird mit ihren Punkten zu einem guten Mannschaftsergebnis beitragen können. Die Chemnitzerin Sandra Martin wird wie bereits im letzten Kampf nur im Reißen an die Hantel treten. Wer für sie im Stoßen den Wettkampf fortsetzt wird Teamchef Andreas Hentschel erst kurz vor dem Kampf entscheiden. Eine Steigerung erwartet Hentschel auch von den beiden Zittauern Jörg Scholze und Philipp Buschek. In den letzten Kämpfen bleiben beide leider unter ihrem Leistungsvermögen.

Mit dem Saisonbestwert von 514 Punkten sind die Gäste aus dem thüringischen Herbsleben aber auch nicht zu unterschätzen. Auch hier gab es in den letzten Kämpfen noch Steigerungspotenzial. Spannung ist wie immer angesagt im Sportzentrum Flora.

Die Siegeslast liegt im letzten Versuch auf der Hantel

KG Görlitz-Zittau 542,4

TSG Rodewisch 554,6

Im sechsten Kampftag der zweiten Bundesliga Süd-Ost war der Erzrivale aus Rodewisch zu Gast in der Flora. Bis zum letzten Versuch erlebten die knapp 200 Zuschauer einen spannenden Kampf mit dem besseren Ende für die Gäste aus dem Vogtland.

Erstmals in der Saison konnte Teamchef Andreas Hentschel auf alle Spitzenheber zurückgreifen. So präsentierte sich zum ersten Mal nach ihren siebten Platz bei den Olympischen Spielen Julia Rohde vor heimischer Kulisse. Nach einen überstandenem grippalen Infekt zeigte sich die 19-jährige in guter Verfassung und meisterte alle sechs Versuche gültig. Mit 158 Kilo im Zweikampf und 119,0 Punkten war sie auch tagesbeste Heberin. Gehandicapt durch ihre Schulterverletzung konnte Sandra Martin nur das Reißen absolvieren. Aber es lief nicht optimal für die Chemnitzerin und somit musste sich Sandra mit einem gültigen Versuch an 49 Kilo zufriedengeben. Mit sieben ungültigen Versuchen im Reißen lief die Kampfgemeinschaft ständig einem Rückstand hinterher. Da konnten auch die drei gültigen Versuche von Mathias Baier nichts daran ändern. Zur Pause führten die Gäste mit acht Punkten Vorsprung. Aber im Gewichtheben wird nach dem letzten Versuch im Stoßen abgerechnet und so hofften die KG-Stemmer noch auf eine Wende.

Das Stoßen begann dann auch verheißungsvoll. Maxi Birk, die für Sandra Martin im Stoßen zum Einsatz kam, präsentierte sich in sehr guter Verfassung. Nach der Einstellung ihrer Bestleistung mit 55 Kilo brachte die junge Athletin im letzten Versuch den neuen Bestwert von 57 Kilo zur Hochstrecke. Nach dem verpatzten reißen mit nur einem gültigen Versuch an 100 Kilo steigerte sich Mastersweltmeister Holger Worm im Stoßen beachtlich. Trotz vierwöchigem Trainingsausfall meisterte Holger 128 Kilo im dritten Versuch. Sein Vereinskamerad Philipp Buschek stieß 134 Kilo und Jörg Scholze blieb mit 132 Kilo im Stoßen ohne Fehlversuch. Aber der Rückstand auf die Rodewischer wollte nicht kleiner werden. Somit musste Mathias Baier im letzten Versuch des Tages die Kastanien aus dem Feuer holen. Nach 180 und 187 Kilo im Stoßen musste Mathias 201 Kilo im auflegen lassen um die Kampfgemeinschaft auf die Siegerstraße zu bringen. Aber alles Hoffen nützte an diesem Tage nichts. Nach seinem kräfteraubenden Aufbautraining waren die vier Zentner zu schwer für Mathias. Trotz einer beachtlichen Steigerung gegenüber dem letzten Kampftag reichte es erneut nicht zu einem Sieg für die Stemmer von Neiße und Mandau. In drei Wochen ist die nächste Chance auf einen Heimsieg. Dann erwartet die Kampfgemeinschaft den Tabellenletzten aus Herbsleben.

Ergebnisse:

Sandra Martin (50,0) 49/-/33,0 Pkt.
Maxi Birk (47,8) -/57/42,0 Pkt.
Julia Rohde (54,7) 70/88/119,0 Pkt.
Holger Worm (77,9) 100/128/74,0 Pkt.
Philipp Buschek (78,1) 110/134/88,0 Pkt.
Jörg Scholze (85,3) 110/132/71,4 Pkt.
Mathias Baier (121,2) 145/187/115,0 Pkt.

Ergebnisse:

1. AC Meißen 8:2
2. TSG Rodewisch 8:4
3. Riesaer AC 6:6
4. KG Görlitz-Zittau 4:8
5. ASV Herbsleben 2:8

Mission Aufstieg kommt ins Stocken

 

KG Görlitz-Zittau 478,0
Riesaer AC 521,0

Ohne die erkrankte Olympiastarterin Julia Rohde kann die KG nicht die nötigen Punkte einfahren.

Fest eingeplant waren am Sonnabend die zwei Punkte gegen den Tabellendritten aus Riesa. Im erneut vollbesetzten Sportzentrum Flora empfingen die Stemmer von Neiße und Mandau die Gäste aus der Sportstadt Riesa. Leider musste Teamchef Andreas Hentschel am Donnerstag Julia Rohde von der Mannschaftsaufstellung streichen. Ein grippaler Infekt lies einen Start nicht zu.

Der Wettkampf begann aber verheißungsvoll mit einem ständigen Führungswechsel in der ersten Gruppe des Reißens. In seinem ersten Kampf im Team konnte dabei Marcel Müller überzeugen. Mit 58 Kilo stellte er seinen Bestwert ein und scheiterte nur knapp an der neuen Bestleistung von 60 Kilo. Auch Maxi Birk machte ihre Sache gut und kam auf 42 Kilo. Bei Sandra Martin war am Sonnabend vor den Augen des Oberbürgermeisters Joachim Paulick leider schon bei 52 Kilo im Reißen ihr Leistungsvermögen erschöpft. Hoffnungen setzte nun der Teamchef in die zweite Gruppe. Aber alle drei Heber Philipp Buschek, Jörg Scholze und Mathias Baier konnten nur einen Versuch gültig gestalten. Somit gingen die konzentriert hebenden Riesaer zur Pause mit zehn Punkten Vorsprung in Führung.

Die Pause nutzten die rund 200 Zuschauer um mit Julia Rohde ins Gespräch zu kommen und bereitwillig erfüllte die junge Athletin zahlreiche Autogrammwünsche. Noch war ein Fünkchen Hoffnung bei den KG-Stemmern vorhanden, im Stoßen das Blatt noch zu wenden. Aber mit nur zwei ungültigen Versuchen gaben sich die Gäste keine Blöße und bauten den Vorsprung Punkt um Punkt weiter aus. Von Görlitzer Seite waren die zwei Bestleistungen von Maxi Birk mit 55 Kilo und Marcel Müller mit 70 Kilo die einzigen nennenswerten Höhepunkte des Stoßens. Einen versöhnlichen Abschluss lieferte dann noch Mathias Baier. Trotz Schmerzen bewältigte er im letzten Versuch des Abends 190 Kilo und war mit 118 Punkten auch tagesbester Heber.

Außerhalb der Wertung präsentierte sich Dominik Scholz. Mit 62 Kilo im Zweikampf stellte er eine neue Bestleitung auf und freute sich riesig über seinen großen Auftritt vor den begeisterten Zuschauern.

Nach dieser Niederlage ist der Aufstieg in die erste Liga erst mal in weiter Ferne gerückt. In den drei verbleibenden Kämpfen muss die Kampfgemeinschaft jetzt unbedingt punkten um noch die theoretische Chance des Aufstieges zu bewahren. Bereits in vierzehn Tagen ist die TSG Rodewisch als Tabellendritter zu Gast in der Flora.

Gelungene Premiere für fünf Nachwuchsstemmer

Im ersten Durchgang des Sächsischen Schülerpokals am 24. Januar in Meißen bestritten fünf junge Hebertalente aus der Neißestadt ihren ersten Wettkampf. Sowohl im Gewichtheben als auch in der Athletik konnten die Athleten gute Leistungen vollbringen.

Anna-Maria Weisbach (1999) und ihre Schwester Maria-Luise (2000) belegten bei den Mädchen der E-Jugend die Plätze drei und vier. Anna-Maria konnte dabei mit 11 Kilo im Reißen zwei Kilo mehr zur Hochstrecke bringen als ihre ein Jahr jüngere Schwester. Dafür erzielte aber Maria-Luise bessere Leistungen in der Athletik und kam bei ihrem ersten Wettkampf gleich auf einen Podiumsplatz. Bei der männlichen E-Jugend überzeugte Max Käubler mit seinen Leistungen. Nach neun gemeisterten Kilo im Reißen behauptete er auch in der Athletik seinen siebten Platz. Mit Benno-Hagen Grothe ging im Jahrgang 1998 ein weiterer NSAC-Neuling auf die Bühne. Mit 14 Kilo im Reißen zeigte er eine gute Verfassung und steigerte sich ebenso im athletischen Vierkampf. Mit 238,3 Punkten belegte Benno-Hagen am Ende des langen Wettkampftages den guten siebten Platz.

Mit einem erneuten Sieg im Jahrgang 1997 knüpfte Richard Schubert nahtlos an die Ergebnisse des letzten Jahres an. Er erhielt auch mit 6,60 Punkten im Reißen den höchsten Technikwert der gestarteten Heber des NSAC.

Im Jahrgang 1996 starteten mit Phillipp Otto und Eric Frenes zwei Heber. Mit dem neunten Platz beendete Philipp den Wettkampf. Sein Vereinskamerad Eric zeigte in seinem ersten Wettkampf gleich eine gute Leistung und kam auf dem achten Platz ein.

In der Mannschaftswertung belegten die Stemmer von der Neiße den siebten Platz. Am 14. März steht dann in Riesa der zweite Durchgang auf dem Plan. (hen)

Ergebnisse:

C-Jugend 1996 männlich:

8. Platz Eric Frenes 339,6 Punkte
9. Platz Phillipp Otto 304,4 Punkte

D-Jugend 1997 männlich:

1. Platz Richard Schubert 397,5 Punkte

D-Jugend 1998 männlich:

7. Platz Benno-Hagen Grothe 238,3 Punkte

E-Jugend männlich:

7. Platz Max Käubler 267,5 Punkte

E-Jugend weiblich:

3. Platz Maria-Luise Weisbach 280,4 Punkte
4. Platz Anna-Maria Weisbach 260,4 Punkte

Kampfgemeinschaft bezwingt den Spitzenreiter

Philipp Buschek steigert seine Bestwerte und erkämpft sich erstmals über 100 Punkte.

Zum letzten Kampftag in der Hinrunde empfing die Kampfgemeinschaft Görlitz-Zittau den Tabellenführer aus Meißen. Vor der Begegnung war kein Favorit auszumachen, denn beide Teams traten nicht in Bestbesetzung an. Auf Seiten der Gastgeber fehlte die erkrankte Julia Rohde und die Gäste mussten auf Marko Motejl verzichten.

Von der ersten Hebung an entwickelte sich ein spannender Kampf vor knapp 200 Zuschauern in der vollbesetzten Sporthalle Flora. Maxi Birk begann das Reißen konzentriert und konnte im dritten Versuch gute 39 Kilo in die Wertung bringen. Auch Sandra Martin startete gut mit 52 Kilo in den Wettkampf ein, konnte aber leider die 55 Kilo im zweiten Anlauf nicht meistern. Dennoch steigerte sie noch einmal um 1 Kilo und riss im letzten Versuch die 56 Kilo sehr sicher. Masterweltmeister Holger Worm zeigte erneut seine gute Verfassung und brachte 110 Kilo in die Wertung. Dann kam der große Auftritt von Philipp Buschek. Der Zittauer steigerte seine persönliche Bestleistung im Reißen auf 115 Kilo und legte damit den Grundstein in Richtung 100-Punkte-Marke. Ohne Fehl und Tadel blieb auch Jörg Scholze im Reißen mit 111 Kilo. Nun hatte es Mathias Baier in der Hand eine Führung im Reißen herauszuarbeiten. Mathias begann mit 150 Kilo und meisterte dann auch die 155 und 160 Kilo souverän. Damit führten die Gastgeber zur Freude der zahlreichen Besucher mit 34 Punkten Vorsprung.

Nun galt es für die Stemmer der Kampfgemeinschaft den Vorsprung auch über das Stoßen zu retten. Entsprechend konzentriert führten die Athleten dabei ihre Versuche aus. Maxi Birk brachte 52 Kilo zur Hochstrecke und Sandra Martin konnte 65 Kilo meistern. Ohne Fehler beendete Holger Worm das Stoßen und erzielte sehr gute 86,8 Punkte. Nach dem exzellenten Reißen wollte nun Philipp Buschek auch im Stoßen seine gute Form präsentieren. Und das gelang ihm erneut. Mit drei gültigen Versuchen und der neuen Bestleistung von 137 Kilo beendet Philipp den Wettkampf. Er freute sich riesig über seine ausgezeichneten 101 Punkte und konnte erstmals sein Leistungsvermögen voll ausschöpfen. Nach dem ersten Versuch mit 190 Kilo vom Mathias Baier stand dann auch der Sieg bereits fest. Die Meißner hatten keine Chance mehr den Rückstand aufzuholen. Für die letzte Hebung des Tages ließ Mathias dann 200 Kilo auflegen. Unter dem Jubel der Fans meisterte er auch die Last und war mit 142 Punkten bester Heber des Tages.

Nach diesem doch überraschenden Sieg der Kampfgemeinschaft ist nun wieder alles offen in Richtung erste Liga. Hinter dem Spitzenreiter Meißen rangieren gleich drei Teams punktgleich auf den Plätzen.

Ergebnisse:

Name KG Reißen/Stoßen/Zweikampf/Punkte
Maxi Birk 47,3 39/52/91/61,0
Sandra Martin 48,6 56/65/121/90,0
Holger Worm 79,1 110/135/245/86,8
Jörg Scholze 85,0 111/130/241/71,0
Philipp Buschek 76,6 115/137/252/101,0
Mathias Baier 122,4 160/200/360/142,0

Tabelle:

1. AC Meißen 6:2 2196.0 : 2009.8
2. TSG Rodewisch 4:4 2110.3 : 2044.4
3. Riesaer AC 4:4 2020.2 : 2083.1
4. KG Görlitz-Zittau 4:4 1940.8 : 2031.6
5. ASV Herbsleben 2:6 1885.9 : 1984.3

Zwei Görlitzer Nachwuchsstemmer klettern aufs Podium

Silber für Richard Schubert und Bronze für Marcel Müller das ist die Jahresbilanz im sächsischen Schülerpokal.

Im Finale des Sächsischen Schülerpokals der C- und D-Jugend in der Landeshauptstadt Dresden gingen auch vier Talente des NSAC Görlitz an den Start. Neben dem Gewichtheben mussten die Schüler auch vier athletische Disziplinen absolvieren. Den größten Erfolg seiner jungen sportlichen Karriere feiert dabei der erst elfjährige Richard Schubert. Im Jahrgang 1997 siegte er überraschend in der Tageswertung gegen seine Kontrahenten knapp mit fünf Punkten Vorsprung und konnte in der Jahreswertung einen hervorragenden zweiten Platz belegen.

Im Jahrgang 1996 zeigte Phillipp Otto sein Können an der Hantel und in der Athletik. Mit 31 kg im Reißen legte er den Grundstein für eine gute Tagesleistung. Auch sein Ergebnis in den athletischen Übungen entsprach seinem derzeitigen Leistungsvermögen. So sicherte sich der junge NSAC-Heber am Ende den zehnten Platz in seinem Jahrgang.

Spannend war erneut die Entscheidung im Jahrgang 1994 mit den beiden Neißestädtern Marcel Müller und Dominik Scholz. Eine tolle Leistung bot hierbei Dominik im Gewichtheben. Mit den Bestwerten von 27 Kilo im Reißen und 38 Kilo im Stoßen konnte er alle sechs Versuche gültig gestalten. Mit dem siebten Platz in der Gesamtwertung beendet er das Wettkampfjahr 2008 erfolgreich. Sein Vereinskamerad Marcel Müller dagegen erwischte einen rabenschwarzen Tag. Nur jeweils einen Versuch konnte er im Reißen und Stoßen gültig gestalten. Der Deutsche Meister der C-Jugend überzeugte aber in der Athletik und belegte somit in der Gesamtwertung einen bronzenen Rang.

In der Vereinswertung kam der NSAC Görlitz zum Jahresabschluss auf dem sechsten Platz ein. Am Wochenende werden sicher die jungen Athleten ihre Vorbilder in der zweiten Bundesliga beim Heimkampf gegen Meißen kräftig anfeuern.

Julia Rohde-Gewichtheberin des Jahres

Im Rahmen der Deutschen Meisterschaften im Gewichtheben am vergangenem Wochenende ehrte der Bundesverband der Deutschen Gewichtheber (BVDG) auch die „Gewichtheber des Jahres“. Bei den Männern wurde erwartungsgemäß Olympiasieger Mathias Steiner als bester Athleten des Jahres ausgezeichnet. Bei den Frauen setzte sich die Olympiateilnehmerin Julia Rohde durch. Die Görlitzerin untermauerte mit ihrem siebten Platz bei den Olympischen Spielen in Peking ihre Dazugehörigkeit zur Weltspitze im Gewichtheben. Aus den Händen des Präsidenten des BVDG Herrn Claus Umbach nahmen beide Athleten die Preise entgegen. Die zahlreichen Zuschauer der Deutschen Meisterschaft honorierten die Erfolge beider Sportler mit stehenden Ovationen. (hen)

Stärkster Mann Deutschlands kommt aus Görlitz

Rodewisch war am Freitag und Sonnabend Austragungsort der Deutschen Meisterschaften im Gewichtheben. Mit Mathias Baier und Thomas Hoog starteten auch zwei Heber des NSAC Görlitz bei diesen Meisterschaften.

In der Gewichtsklasse über 105 Kilo Körpergewicht kam es zum Duell der beiden Athleten, wobei Junior Alexej Prochorow aus Baunatal auch noch ein Wörtchen mitzureden hatte. Im Reißen startete Thomas Hoog als erster in den Kampf um die Medaillen und sicherte mit 140 kg den dritten Platz ab. Mathias Baier begann bei 155 kg und meisterte den Versuch souverän. Thomas Hoog steigerte dann gleichmal um 15 kg und bewältigte die 155 kg ebenso und verzichtete dann auf den dritten Versuch. Der Baunataler Junior Alexej Prochorow begann bei 156 kg erfolgreich und meisterte auch den Deutschen Juniorenrekord von 161 kg im zweiten Versuch. Für Mathias wurden im zweiten Anlauf 160 kg aufgelegt und auch diese Last brachte er sicher zur Hochstrecke. Im dritten Versuch an 165 kg patzte der Görlitzer leider und musste mit ansehen wie Alexej die 165 kg zum erneuten Deutschen Rekord sicher zur Hochstrecke brachte. Damit gab es Silber für Mathias und Bronze für Thomas Hoog.

Noch spannender sollte es im Stoßen weiter gehen. Nachdem Alexej Prochochow bereits bei 185 kg die Segel streichen musste begann für die beiden Neißestädter erst der Wettkampf. Thomas Hoog begann bei 190 kg sicher und Mathias startete mit 195 kg in das Stoßen. Nach gelungenen 196 kg durch Thomas Hoog konnte auch Mathias die 200 kg bewältigen. Aber noch war nichts entschieden. Thomas Hoog steigerte im letzten Anlauf noch einmal um 9 kg auf 205 kg. Und mit viel Kampfgeist brachte er die Last zur Hochstrecke. Für Mathias galt es nun auch die 205 kg zu stemmen um den Deutschen Meistertitel zu erringen. Nach einem schweren Umsatz hatte aber Mathias nicht mehr die nötigen Kräfte um die 205 kg auszustoßen. Somit freute sich Thomas Hoog über den Deutschen Meistertitel im Stoßen und Zweikampf.

Der NSAC Görlitz war am Ende der zweitätigen Veranstaltung neuntbester Verein Deutschlands.

Es gab auch noch einen Grund zum Feiern, denn Bundesligachef Andreas Hentschel konnte erfolgreich seine Prüfung zur höchsten internationalen Kampfrichterlizenz ablegen. Am Wochenende kämpfen die Schüler im letzten Kampf um den Schülerpokal und am 13. Dezember ist dann Meißen zu Gast in der Flora zum Bundesligakampf.

Ergebnisse:

Mathias Baier (121,6 kg) 160 (2.)/200 (2.)/360 (2.)
Thomas Hoog (118,6 kg) 155 (3.)/205 (1.)/360 (1.)

Baier stemmt Bestwerte

Bei den CIS Meisterschaften im polnischen Bydgoszcz startete auch eine kleine deutsche Delegation unter Leitung von Bundestrainer Thomas Faselt. Zum fünfköpfigen Aufgebot zählte auch der Görlitzer Mathias Baier. In der Gewichtsklasse über 105 Kilo sicherte er sich souverän den Sieg vor dem Polen KASZUBOWSKI.

Mathias begann den Wettkampf wie gewohnt sehr konzentriert mit 155 Kilo im Reißen. Nach dem gültigen zweiten Versuch an 153 Kilo steigerte er dann im letzten Anlauf auf 163 Kilo. Diese Last hat er noch nie bei einem Kampf zur Hochstrecke gebracht. Aber diesmal zeigte er einen technisch guten Versuch und stemmte die 163 Kilo gültig über den Kopf. Motiviert nach dem guten Reißen sollte es auch im Stoßen so weiter gehen. Und dies geschah dann auch. Nach zwei gültigen Versuchen an 198 und 203 Kilo gelang mit 207 Kilo dann eine weitere Bestleistung an diesem Tag.

Mit 370 Kilo im Zweikampf war Mathias bester Superschwergewichtler und belegte hinter dem Polen Fafara in der Gesamtwertung den ausgezeichneten zweiten Platz. An diesem Wochenende greift dann Mathias in Rodewisch nach der Krone „Stärkster Heber Deutschlands“ bei den Deutschen Meisterschaften.

2. Kampftag Bundesliga

Im zweiten Kampftag der zweiten Bundesliga im Gewichtheben musste die Kampfgemeinschaft Görlitz-Zittau ins Vogtland zur gastgebenden TSG Rodewisch reisen. Ohne der am Handgelenk operierten Julia Rohde wurde es ein erwarteter spannender Fight um den Tagessieg.

Konzentriert begannen die jeweils ersten drei Heber ihre Versuche im Reißen. Für Maxi Birk konnten dabei 40 Kilo gutgeschrieben werden. Nur im letzten Anlauf patzte sie an 42 Kilo. Auch die zweite junge Dame im Team Sandra Martin zeigte eine gute Verfassung und riss 53 Kilo zur Hochstrecke. Mit 109 Kilo bestätigte Jörg Scholze seine gute Tagesform im Reißen, wobei er aber noch Reserven erkennen ließ. Mit nur zwei ungültigen Versuchen hielten die Rodewischer dagegen und so sicherte sich der Gastgeber nur einen ganz knappen 1,2 Punkte Vorsprung. Diesen Rückstand wollte natürlich die Kampfgemeinschaft in der zweiten Gruppe aufholen. Nach den ersten Versuchen führten die Gäste sogar knapp mit 2,3 Punkten. Sehr unglücklich scheiterte Philipp Buschek an seiner neuen Bestleistung von 114 Kilo. Er hatte die Hantel bereits über den Kopf in der Hocke gerissen, aber die Last konnte Philipp nicht unter Kontrolle bringen. Mastersweltmeister Holger Worm bestätigte seine guten WM-Leistungen und meisterte 110 Kilo im Reißen. Wie gewohnt als letzter Heber im Reißen kam dann Mathias Baier auf die Bühne. Er begann mit gültigen 150 Kilo und auch die anschließenden 155 Kilo waren kein Problem für den 122,7-Kilo-Mann. Nur im letzten Anlauf an 160 Kilo scheiterte Mathias. Da die Rodewischer sehr gut durch das Reißen kamen führten sie mit 207,6 zu 197,3 Punkten zur Pause. Im Stoßen sollte dann die Entscheidung fallen. Mit nur einem Fehlversuch in der ersten Gruppe bauten die Vogtländer ihre Führung weiter aus, da die beiden Frauen im Tam der Kampfgemeinschaft leider nur ihren ersten Versuch in die Wertung brachten. Ein kleiner Funken Hoffnung bestand aber weiterhin das Blatt in der zweiten Gruppe noch zu wenden. Aber auch hier zeigten die Gastgeber ihre Stärke im Stoßen und bauten Punkt für Punkt den Vorsprung aus. Da konnte selbst Mathias Baier nichts mehr an der Niederlage ändern Mit 197 Kilo brachte er zwar die Tageshöchstleistung zur Hochstrecke, aber am Ende reichte es nicht die Niederlage zu verhindern. Eine bravoröse kämpferische Leistung der Kampfgemeinschaft mit vielen Steigerungen gegenüber dem ersten Kampftag wurde leider nicht mit dem Sieg belohnt. Zu ihrem 40-jährigen Vereinsjubiläum freuten sich dagegen die Rodewischer. Mit Mannschaftsrekord von 544,2 Punkten dürfte der Sieg ein würdiger Auftakt zur Festveranstaltung gewesen sein. „Das es ein spanndender Kampf wird stand schon im Vorfeld fest, aber das die Rodewischer eine so gute Form in ihrem ersten Kampf zeigen, dass hat mich schjon überrascht.“, bilanziert der Mannschaftleiter. „Aber am 14.Februar 2009 werden wir uns im Rückkampf revanchieren und garantiert keine Valentinsgeschenke verteilen“, gibt sich der Teamchef gewohnt kämpferisch. Mit der Niederlage rutscht die Kampfgemeinschaft auf Platz drei in der Tabelle ab und mobilisiert nun alle Kräfte zum schweren Auswärtskampf in vierzehn Tagen im thüringischen Herbsleben.

Ergebnisse:

Maxi Birk (46,0) 40 kg/48 kg/60,0 Pkt.
Sandra Martin (48,2) 53 kg/66 kg/ 88,0 Pkt.
Philipp Buschek (78,0) 112 kg/132 kg/ 88,0 Pkt.
Holger Worm (79,2) 110 kg/130 kg/81,6 Pkt.
Jörg Scholze (86,0) 109 kg/128 kg/65,0 Pkt.
Mathias Baier (122,7) 155 kg/197 kg/134,0 Pkt.

Tabelle:

1. AC Meißen 2:0
2. TSG Rodewisch 2:0
3. KG Görlitz-Zittau 2:2
4. ASV Herbsleben 0:0
5. Riesaer AC 0:4

3. Kampftag Bundesliga

Kampfgemeinschaft schlägt sich wacker.

Trotz personeller Probleme trat die KG Görlitz-Zittau die Reise ins thüringische Herbsleben an. Mit nur vier Hebern im Gepäck war für Mannschaftsleiter Hentschel die zweite Saisonniederlage schon vorprogrammiert. Mit einer sehr guten Leistung konnte die jüngste im Team, Birk aufhorchen. Sie erreichte mit 53 kg im Stoßen und 93 kg im Zweikampf neue Bestleistungen und konnte sehr gute 65 Punkte für das Mannschaftsergebnis beisteuern.

Einen nicht so guten Tag erwischte Sandra Martin. Im Reißen bewältigte sie ihren ersten Versuch mit 51 kg sehr gut, doch durch technische Probleme scheiterte sie zweimal an 54kg. Tapfer kämpfte sie sich durch die zweite Teildisziplin. Doch der erste Versuch mit 65kg ging leider daneben. Mit der nötigen Wut im Bauch meisterte sie die 65kg nochmal und steigerte sie auf 68kg die sie mit Bravur zur Hochstrecke brachte. Der Älteste (30 Jahre) im Team, Jörg Scholze, zeigte kleine technische Probleme im Reißen und scheiterte so zweimal an 110kg dadurch gingen nur 105 kg in die Wertung. Er schöpfte dadurch Energie für das Stoßen, wo er drei Versuche hinter einander sehr gut meisterte. Damit konnte er insgesamt 235 kg für die Zweikampfwertung sichern. Die sechs Wochen bis zum nächsten Wettkampf wird er jedoch zum weiteren Aufbau nutzen, so dass dann mit weiteren Steigerungen zu Rechnen ist. Als Tagesbester und mit einer Bestätigung seiner Trainingsleistung beendete Mathias Baier die Begegnung. Er steigerte sich nochmals gegenüber den ersten beiden Wettkämpfen der laufenden Saison und brachte beachtliche 142 Relativpunkten in die Mannschaftswertung ein. Bereits im Reißen hob Mathias 160kg und damit eine neue persönliche Bestleistung. Von dem Ergebnis motiviert wollte er auch im Stoßen zeigen was in ihm steckt. Nach 200kg die er gültig im letzten Versuch zur Hochstrecke brachte ließ er das Gewicht für einen vierten Versuch außerhalb der Wertung auf unglaubliche 205 kg erhöhen. Obwohl er diesen Versuch nicht gültig beende konnte, zeigte er bereits im sicheren Umsatz, welch ein Potential noch in ihm steckt und womit in dieser Saison noch von seiner Seite zu rechnen ist. Daher lohnt es sich für Interessenten dieser Sportart auf jeden Fall beim ersten Heimwettkampf der Saison am 13.12.08 in der Turnhalle „Flora“ dabei zu sein. Dazu lädt die Kampfgemeinschaft Görlitz/Zittau bereits jetzt recht herzlich ein.

Ergebnisse:

Maxi Birk (45,0) 40/53/65,0 Pkt.
Sandra Martin (49,0) 51/68/88,0 Pkt.
Jörg Scholze (85,8) 105/130/63,4 Pkt.
Mathias Baier (122,2) 160/200/142,0 Pkt.

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